Am Sonntagmittag fuhren wir zum Auswärtsspiel nach Mönchengladbach und trafen dort auf die zweite Mannschaft von Welfia Mönchengladbach.

Aufgrund von Krankheit und Verletzungen wurden wir durch zwei Spielerinnen unserer 1. Damenmannschaft tatkräftig unterstützt.

Da wir uns bereits in der Hinrunde – ein Nachholspiel an einem Donnerstagabend – unglaublich schwer taten, wollten wir es im Rückspiel weitaus besser machen. Das haben wir uns zwar gesagt, aber Taten folgten darauf nicht. Es sollte locker aufgespielt werden und die Chancen sollten dementsprechend genutzt werden. Jedoch funktionierte irgendwie nichts. Wieder spielten wir zu selten durch und es wurden zu früh Aktionen gestartet, die keine klare Torchance hergaben.

Deshalb stand es über 4 Minuten 1:0 für die Damen von Welfia. Nach fast 5 Minuten fiel dann das 1:1. Doch hier platzte der Knoten nicht. Wie die ersten 5 Minuten zog es sich die nächsten 15-20 Minuten fort. Erst kurz vor Ende der 1. Halbzeit wurde konsequenter und torgefährlicher in die Lücken gestoßen. Daraus ergaben sich sehr gute Torchancen, die genutzt worden sind und wir erarbeiteten uns zunächst einen 2- Tore -Vorsprung. Den konnten wir zwar nicht halten, da kurz vor Ende der Halbzeit eine 2 Minutenstrafe gegen uns gepfiffen wurde. Unsere Deckung sowie die Torfrau bügelten oft die im Angriff gemachten Fehler wieder aus. Deshalb gingen wir in die mit einem unbefriedigenden Zwischenergebnis von 6:7 in die Halbzeitpause.

Wie schon so oft, sollte nun die 2. Halbzeit anders verlaufen als die Erste. Die ersten 10 Minuten verliefen auch wie gewünscht. Die Deckung arbeitete weiter hervorragend und zwang die Welfia Damen zu einigen Fehlpässen. Daraus resultierten für uns Tore. So bauten wir uns einen Vorsprung von 5 Toren auf ein 7:12 aus. Was  dann geschah, ist nicht zu erklären. Erneut gingen wir im Angriff in den Modus: „Hektisch und viel zu schnell abschließen“ über. Was in der Deckung erarbeitet wurde, wurde leichtfertig wieder hergegeben. So schrumpfte ein guter 5-Tore-Vorsprung bis auf ein 12:13. Den Sieg wollten wir uns aber nicht nehmen lassen und konzentrierten uns nochmal in den letzten verbleibenden 5 Minuten. Aufgrund der sehr guten Torwartleistungen in erster und zweiter Halbzeit und einer geschlossenen Mannschaftsleistung inklusive der Unterstützung von der 1. Damen brachten wir den Sieg nach Hause und gewannen das Spiel mit 12:15.

Ich bedanke mich bei Pia und Stephanie für eure tatkräftige Unterstützung. Allen Verletzten und Erkrankten wünsche ich eine gute Besserung. Schont euch und wir steigen nach Karneval wieder voll ein.

Es spielten und trafen:

Sandra Tanz, Selina Zubiks, Helena Merkel (1), Katja Buttler (8), Pia Heinrichs, Susanne Maier, Katrin Pellemeier (1), Christina Kress, Nadine Gygax, Bianca Reinhold, Stephanie Schmitz (3), Ute Martin (2)

 

von Sandra Lipp