Vorstandswahlen bei Mitgliederversammlung 08.10.20

Am 08.10.2020 fand in der Sporthalle Callstraße in Hilfarth die jährliche Mitgliederversammlung statt. Bei Wahlen wurden folgende Ämter mit darauffolgenden Personen besetzt.

Vorsitzende: Joana Henßen
Stellv. Vorsitzende: Tuna Yildiz-Schidlack

Geschäftsführer: André Krautschick
Stellv. Geschäftsführerin: Sarah Ternes

Kassenwart: Thomas Schidlack
Stellv. Kassenwart: Justin Küppers-Rongen

Männerwart: Tolga Karaman
Stellv. Männerwart: Andreas Heppner

Frauenwartin: Rebekka Knubben
Stellv. Frauenwartin: Sabrina Holtum

Jugendwart: Jürgen Krause
Stellv. Jugendwartin: Monika Kurzschenkel


Beisitzerin: Paula Zimmermanns


Kassenprüferinnen: Angela Krautschick, Lisa Falatik


Herren – Bloß nicht anstecken lassen – 33:22 (15:8)

Zu gewohnter Zeit am Samstagabend traf unsere 1. Herren mit dem HSG DJK TuS Wickrath auf den Aufsteiger aus der Kreisliga A. Dieses Mal waren wir so gut besetzt, dass einige Spieler sogar von der Tribüne gucken mussten. Der Gegner aus Wickrath trat mit einem kleinen Kader an, sodass es unser Ziel war viele schnelle Tempogegenstoßtore zu erzielen.

Dies Marschroute haben wir mit einem 6:1 Lauf sehr schnell umsetzen können. Daraufhin wurde ein altbekannter Wickrather immer auffälliger, sodass der allein-pfeifende Schiedsrichter früh aktiv werden mußte. Nach nur 10 Minuten wurden wir leider schon in Unterzahl gebracht, die wir aber routiniert ausspielten und uns bis zur 18 Minuten sogar mit 7 Toren absetzen konnten. Wickrath nahm in dieser Minute dann auch seine erste Auszeit, um sich etwas Luft zu verschaffen.

Wickrath konnte daraufhin weiterhin nur mit Standhandball und Schauspieleinlagen glänzen. Allerdings merkte man nun auch, dass mehrere Spieler von Wickrath auf dem Spielfeld standen, um Tore zu werfen. Ein zu intensives Foul führte dann leider auch schon früh zur zweiten 2. Minuten Strafe unseres einen Innenblockspielers, der den ständigen Unruheherd, am Kreis, bis zum Ende kaum zum Zuge kommenließ. Zu Pause hieß es dann 15:8. Mit diesem Stand konnten wir allerdings nicht zufrieden sein, da wir zu viele Würfe im Angriff ungenutzt ließen.

In der zweiten Halbzeit wollte unsere Trainer dann mehr Durchwechseln. Viele Veränderungen führten anfangs auch zu vielen Gegentoren, die wir allerdings stets zurückschlugen. Wir konnten unseren Vorsprung immer weiter ausbauen, sodass wir in der 55 Minute mit 10 Toren führten. Dies schien, die sich stets durch unsportliches Verhalten auffällige Nr. 74 der Gäste zum Anlass zu nehmen sich nun auch noch mit dem Schiedsrichter anzulegen. Dieser schickte ihn nach einem Foul und Beleidigungen wohlwollend mit einer Roten Karte ohne Bericht vom Platz. In der Schlußphase konnten wir dann unseren Vorsprung auf 11 Tore ausweiten, sodass es zum Schluss 33:22 hieß.

Dies bedeute zwar, dass wir unser Ziel weniger als 20 Tore zu kassieren und 40 selbst zu werfen verpassten, aber trotzdem konnte unser Trainer mit unserer Leistung zufrieden sein, da wir es geschafft haben uns nicht von der langsamen Spielweise der Wickrather anstecken zu lassen. Mit 8:0 Punkten und +31 Toren sollte man dann auch die Kirche im Dorf lassen.

Nun kann es aber nur heißen die 5 Wochen Pause zu nutzen, um sich weiter besser einzuspielen. Am 7.11 geht es für uns zum ATV Biesel II, mit dem man sicher einen stärkeren Gegner erwarten muss.

Es spielten:

Tor: 1 Buerger, 12 Karaman

Feld: 2 Hellmich (3), 3 Heppner (2), 6 Bieland, 8 Schmitt (1), 9 Volmer (2), 10 Düsterwald, 11 Schaffrath (2), 13 Engelmann N. (4), 18 Finken, 22 Gerards (7), 44 Kremer (8), 84 Peters (4)

A Vorwerk, Jens; B Migdal, Damian; C Mackenstein, Helmut


Herren – Sieg im Lokalderby gegen den HSV Weberg

Am Sonntagmittag traf die 1. Herren des ASV Rurtal Hückelhoven zu ungewohnter Zeit auf den Lokalrivalen HSV Wegberg, wo man auf viele etablierte Spieler verzichten musste. Der breite Kader in dieser Saison ermöglichte allerdings trotzdem eine volle Bank.
Nach einem kurzen Fehlstart von 0:2 und einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte man nach der 15. Minute einen 3 Toren Vorsprung verbuchen. Daraufhin nahm Wegberg das erste Timeout. In der folgenden Phase konnten wir uns durch eine konzentriert ausgespielte Überzahl weiter mit 5 Toren absetzen. Allerdings führten wiederholt viele Passfehler im Angriff zu Tempogegenstoßtoren der Wegberger. Hinzukam, dass wir durch zu wenig Kommunikation und Passivität in der Abwehr unseren Torwart, Henning Bürger, oft im Stich ließen und er zu viele Würfe aus dem Rückraum der Wegberger eingeschenkt bekam. Daraufhin nahm unser Coach in der 22. Minute eine Auszeit. Diese Auszeit half den Wegbergern jedoch mehr als uns, sodass wir mit nur zwei Toren Vorsprung in die Halbzeit gingen.
Die zweite Halbzeit wurde dann ruppiger. Der Schiedsrichter stellte zunächst 2 Wegberger vom Platz, sodass es für uns 6 gegen 4 hieß. Diese Zeit konnten wir nutzten, um uns mit 4 Toren abzusetzen. Daraufhin waren wir für kurze Zeit in doppelter Unterzahl. Diese Überzahlsituation half Wegberg jedoch nicht heranzukommen, da Tolga Karaman, der in der zweiten Halbzeit im Tor spielte, immer wieder entscheidend eingreifen konnte. Daraufhin folgte ein drei Torelauf, der dafür sorgte, dass wir mit 6 Toren führten und zwangen Wegberg in der 46. Minute zum Dritten und letzten Timeout. Dieses half Wegberg aber nicht mehr, um uns vom Sieg abzubringen. In den letzten Minuten kam dann noch unser Routine Helmut Mackenstein auf den Platz, um für Ruhe auf dem Spielfeld zu sorgen. Am Ende stand ein 32:28 für uns auf der Anzeige.
Hervorzuheben waren an diesem Tag die astreine 7 Meter Leistung von Andi mit 4/4 und Lars, der mit 9 Toren und einem sehenswerten Kempa auch das schönste Tor des Spiels erzielte. Schlußendlich kann man festhalten, dass man zwar mit 4 Toren gewonnen hat und auch einige unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichters gegen uns gepfiffenen wurden, man im Training aber immer noch an so einigen Baustellen im eigenen Spiel arbeiten kann.
Am nächsten Samstag empfangen wir um 20:00 Uhr in heimischer Halle die HSG DJK TuS Wickrath und versuchen unsere Siegesserie weiter auszubauen.
Es spielten:
Tor: 1 Buerger, 24 Karaman
Feld: 2 Hellmich (2), 3 Heppner (7), 5 Mackenstein, 6 Bieland, 7 Engelmann, L. (9), 8 Schmitt , 9 Volmer (5), 11 Schaffrath P. (3), 13 Engelmann N., 18 Finken (2), 84 Peters (4), 99 Borgmann
A Jahn, Marcel; B Migdal, Damian; C Esser, Marc

Herren – Das gute Pferd ist wieder zurück

Am Samstagabend fand das erste Heimspiel der 1. Herren des ASV Rurtal, in der gewohnten Hilfarther Halle, gegen die motivierte Korschenbroicher 3. Herren, vor voller Tribüne statt.

In der Anfangsphase konnte keine der beiden Mannschaften sich absetzten. Nach 15 gespielten Minuten stand es somit 9:9. Eine Phase, welche durch weniger Passfehler und mehr Kommunikation in der Abwehr der Rurtaler Herren eindeutiger hätte seien müssen. Die Korschenbroicher Auszeit in der 16 Spielminute kam für die Rurtaler Herren genau zur richtigen Zeit. Diese konnten sich auf 15:12 zur Halbzeit absetzten. Durch eine deutliche Ansage des Rurtaler Trainers (Damian Migdal) in der Halbzeitpause konnte sich die Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte klar absetzten und ging mit einem Vorsprung von 22:15 in Führung.

Was wäre Rurtal ohne Spannung?

Um dem guten Pferd gerecht zu werden schafften es die Rurtaler, durch Konzentrationsfehler, den Gegner bis kurz vor Abpfiff auf 29:29 herankommen zu lassen. Der Treffer von Dominik Volmer in der 58 Minute zum 30:29 und der darauffolgende grandios gehaltene Ball von Henrik Bürger entschied jedoch das Spiel. Zum Abschluss durfte Marius Kremer, der in den letzten 15 Minuten das Rurtaler Spiel gestaltete, den 7 Meter zum Endstand von 31:29 verwandeln.

Zu guter Letzt konnte Marc Esser alias ,,Pumpen“, der später hinzukam, die Rurtaler Herren rechtzeitig mit zwei gekühlten Kisten Bier versorgen und somit den Abend abrunden.

Es spielten:

Tor: 1 Buerger,  71 Küppers-Rongen

Feld: 3  Heppner (3), 5  Mackenstein, 7 Engelmann, L. (5), 8 Schmitt(1), 9 Volmer  (4), 13 Engelmann N. (1), 22 Gerards (7), 44 Kremer (7), 84 Peters (1), 99 Borgmann (2)

A Jahn, Marcel;  B Migdal, Damian; C Esser, Marc


Herren – Souveräner Auftaktsieg in Kaarst!

Nach der Zusammenlegung beider Herrenmannschaften und dem freiwilligen Abstieg in die Bezirksliga, stand am Sonntagabend das erste Pflichtspiel für unsere 1. Herren an.

Der ASV wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und konnte sich nach 10 Minuten bereits mit 5 Toren absetzen. Danach steckte die Mannschaft nicht zurück und erhöhte bis zur Pause auf 11:21. In der zweiten Halbzeit wurde das Tempo weiter hoch gehalten und man konnte immer wieder einfache Tore durch Tempogegenstöße erzielen. Auch wenn es aufgrund der neuen Zusammensetzung der Mannschaft teilweise zu Unstimmigkeiten in der Abwehr kam, war auf unsere stark aufspielenden Torhüter stets Verlass. Im Angriff konnten immer wieder Kombinationen erfolgreich durchgespielt werden, wodurch es zu einigen sehenswerten Toren kam. Für den letzten Höhepunkt des Spiels sorgte Felix Finken, welcher kurz vor Schluss das finale Tor zum 26:40 erzielte und die Mannschaft in guter alter Tradition beim nächsten Training mit einer Kiste „kühler Blonder“ beglücken darf. Insgesamt war es eine starke Teamleistung, was auch schön an den durch die Bank weg verteilten Toren zu erkennen ist. Der gelungene Auftakt macht Laune auf die neue Saison.

Am nächsten Samstag um 20 Uhr steht das erste Heimspiel gegen Korschenbroich III an.

Es spielten:

TW: 1 Bürger, Henrik 12 Karaman, Tolga

Feld: 2 Hellmich (5), 3 Heppner (1), 5 Engelmann, N. (1), 6 Finken (4), 7 Engelmann, L. (8), 8 Schmitt (5), 10 Düsterwald (1), 11 Schaffrath, Philipp (2), 14 Bieland, 20 Tetz (3), 22 Volmer(4), 44 Kremer, Marius (6)

Verantwortliche: (A) Mackenstein, Helmut (B) Migdal, Damian (C) Esser, Marc


Saisonziel Herren

Letzte Saison spielte ASV Rurtal Herren I in der Landesliga, ASV Rurtal Herren II in der Kreisliga. In der ersten Herrenmannschaft verabschiedeten sich einige Spieler bereits während der laufenden Saison aufgrund von Verletzungen und zunehmender beruflicher Verantwortlichkeiten. Ferner schied Trainer Jens Opitz aufgrund von einem beruflich begründetem Umzug aus.
Nach einer Herrenversammlung wurde entschieden, für die kommende Saison nur eine Herrenmannschaft zu melden. Der ASV-Rurtal tritt mit der Herrenmannschaft kommende Saison in der Bezirksliga an, mit dem klaren Ziel „Aufstieg ohne Punktverlust“. Mannschaftsverantwortlicher ist der alter Trainer der 2. Herren, Damian Migdal.


Wiederaufnahme Training Jugendbereich

Gegenstand einer am 15.05.2020 stattgefundenen Jugendtrainer*nnensitzung war unter anderem die Wiederaufnahme eines kontaktfreien Trainingsbetriebs am kommenden Montag, den 18.05.2020 (KW20) unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Gesundheitsschutzanforderungen. Ganz kurz zusammengefasst halten wir uns streng an folgende Vorgaben:

  • Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 11. Mai 2020 gültigen Fassung,
  • Vorgaben der Stadt Hückelhoven (Email der Stadt Hückelhoven vom 12.05.2020),
  • Wiederaufnahme des Handballsports – Positionspapier des Deutschen Handballbund e.V. Stand: 30.04.2020.

Wir beginnen Montag, den 18.05.2020 mit dem vorbereitenden Handballtraining (Gespräche, Lauftraining) zunächst vorsichtig unserer weiblichen Jugend B als Pilot. Am Dienstag wiederholen wir das mit der männlichen Jugend B. Alle anderen Mannschaften trainieren nächste Woche erst einmal nicht. Nach Bewertung des Pilots sehen wir übernächste Woche KW21 weiter. In KW21 gilt die Coronaschutzverordnung nicht mehr (CoronaSchVO, §19), sodass wir ohnehin – auch nach ggf. erfolgreichem Pilot – zurzeit Ungewissheit haben.

Viele Grüße und Gesundheit,

Jürgen Krause ( Jugendwart ASV Rurtal Hückelhoven e.V. )

Download Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO 11.05.2020


Damen: Asv Rurtal gegen VfL Borussia MG

Ergebnis 23:16, Halbzeit 13:11

Es spielten
J. Henssen, (Tw), S. Tanz (Tw), H. Merkel, J. Peters(4), P. Zimmermanns(1), A. Zimmermanns(3), S. Ternes (1) , L. Falatik(1), R. Knubben(6), B. Lambertz (2), L. Stops, S. (2) Mühlenberg(2), C. Mathieu(1)

So macht Handball keinen Spaß. Viele Fouls, eine völlig verdiente rote Karte und Beleidigungen selbst durch die Zeitnehmerin, lautes Lachen bei Verletzungen und ewiges Lamentieren der Gäste nehmen dem verdienten Sieg die Freude.
Die Frauen vom Asv setzen sich durch eine gute Abwehrarbeit und schöne Angriffe schnell mit 8:4 ab. Da bei fast jedem Durchbruch durch die gegnerische Abwehr die Spielerinnen von hinten noch eine mitbekamen, wurde im Angriff deutlich zurückhaltender agiert. Dies führte dazu, dass die Gäste zur Pause die Führung verkürzen und kurz danach auf 13:13 ausgleichen konnten. Der dann guten Abwehr mit schnell vorgetragenen Tempogegenstössen und Würfen aus der zweiten Reihe ist es zu verdanken, dass die Gäste 15 Minuten kein Tor mehr erzielten und selbst ein komfortabler Vorsprung auf 21:14 erarbeitet wurde. Dies führte zum dann ungefährdeten Sieg. Erfreulich ist, dass 10 der 11 Feldspieler sich ähnlich wie in der Vorwoche in die Torschützenliste eintragen konnten.


Damen: TV Beckrath 2 gegen ASV Rurtal

13:30, Halbzeit 7:14

Es spielten
J. Henssen, (Tw), H. Merkel (1), K. Buttler (5), J. Peters(3), A. Zimmermanns(4), S. Ternes (2) , L. Falatik(1), R. Knubben(9), M. Balo, S. Mühlenberg(2), S. Vorwerk, E. Jebram (3)

Von Beginn an wurde im Angriff und Abwehr zügig und mit Druck gespielt, so dass schnell eine 7:3 Führung erzielt wurde. Auch aufgrund der ruhigeren Spielweise der Gastgeberinnen verlor das Spiel an Tempo, die eigene Zielstrebigkeit ging verloren und Torchancen nicht mehr konsequent herausgespielt, trotzdem ging es mit der beruhigenden 14:7 Führung in die Pause. Die zweite Halbzeit plätscherte phasenweise dahin. Kurzzeitig ging die Aufmerksamkeit in der Abwehr verloren und die Beckrather kamen zu einfachen Toren. Nachdem diese Nachlässigkeiten abgestellt wurden erzielten diese ab der 45. Minute kein Tor. Sobald die Frauen vom Asv das Tempo anzogen, wurden die notwendigen Tore erzielt um den Abstand weiter auszubauen und mit einem deutlichen Ergebnis das Spiel verdient zu gewinnen.


Damen Asv Rurtal gegen HSV Wegberg

Asv Rurtal Damen gegen HSV Wegberg
32:33, Halbzeit 16:19

Es spielten
J. Henssen, (Tw), S. Tanz (Tw), H. Merkel, B. Lambertz (10), K. Buttler (8), J. Peters, P. Zimmermanns (2) A. Zimmermanns, S. Ternes (2), L. Falatik (3), R. Knubben(3), M. Balo, S. Mühlenberg(4)

Ein tolles Spiel, dass zwei Sieger verdient gehabt hätte. Die Frauen vom Asv brauchten etwas länger um ins Spiel zu kommen. So dass die Gäste schnell mit 3:6 führten und diese Führung bis zum 7:10 beibehalten konnten. Ab da entwickelte sich ein offenes Spiel und der Asv glich zum 11:11 aus, die letzten Minuten gehörten wieder den Gästen und es ging mit 16:19 in die Pause. Sehr intensiv in der Abwehr wurde die zweite Halbzeit angegangen, den Gästen gelangen in zehn Minuten lediglich zwei Tore, nicht nur der Rückstand wurde aufgeholt sondern selbst mit 24:21 in Führung gegangen. Durch eine doppelte Unterzahl wurden die Wegbergerinnen wieder ins Spiel gebracht. Nach dem 26:26 konnte sich keine Mannschaft absetzen und Wegberg mit einem Tor Vorsprung das Spiel gewinnen.


Damen: Asv Rurtal gegen HSV Wegberg

32:33, Halbzeit 16:19

Es spielten
J. Henssen, (Tw), S. Tanz (Tw), H. Merkel, B. Lambertz (10), K. Buttler (8), J. Peters, P. Zimmermanns (2) A. Zimmermanns, S. Ternes (2), L. Falatik (3), R. Knubben(3), M. Balo, S. Mühlenberg(4)

Ein tolles Spiel, dass zwei Sieger verdient gehabt hätte. Die Frauen vom Asv brauchten etwas länger um ins Spiel zu kommen. So dass die Gäste schnell mit 3:6 führten und diese Führung bis zum 7:10 beibehalten konnten. Ab da entwickelte sich ein offenes Spiel und der Asv glich zum 11:11 aus, die letzten Minuten gehörten wieder den Gästen und es ging mit 16:19 in die Pause. Sehr intensiv in der Abwehr wurde die zweite Halbzeit angegangen, den Gästen gelangen in zehn Minuten lediglich zwei Tore, nicht nur der Rückstand wurde aufgeholt sondern selbst mit 24:21 in Führung gegangen. Durch eine doppelte Unterzahl wurden die Wegbergerinnen wieder ins Spiel gebracht. Nach dem 26:26 konnte sich keine Mannschaft absetzen und Wegberg mit einem Tor Vorsprung das Spiel gewinnen.


Damen: Asv Rurtal gegen TV Korschenbroich

28:33, Halbzeit 15:17 von Holger Schmitz

Es spielten
J. Henssen, (Tw), S. Tanz (Tw), H. Merkel, K. Buttler (10), J. Peters(5), S. Vorwerk, P. Zimmermanns, A. Zimmermanns (4), S. Ternes, E. Jebram (1), L. Falatik(2), R. Knubben (6)

Bereits die ausgeglichene Anfangsphase offenbarte auf beiden Seiten eine löchrige Abwehr. Durch Fehler im eigenen Abschluss wurde der Gast zu Tempogegenstössen eingeladen, so dass dieser früh auf 6:10 davon ziehen konnte. In den Phasen, wo diese Fehler abgestellt und die Abwehr energischer arbeitete wurden vor der Pause zwei 4 und 5 Tore Rückstände auf jeweils 2 Tore verkürzt, so dass es mit 15:17 in die Pause ging. Auch in der zweiten Halbzeit wurde es den Gästen zu einfach gemacht und die Fehler in der Deckung und Angriff nicht abgestell, so dass die Mannschaft mit der geringeren Fehleranzahl das Spiel zum Ende hin ungefährdet gewinnen konnte.


Damen: Rheydter TV gegen Asv Rurtal

21:15, Halbzeit 7:8

Es spielten
J. Henssen (Tw), S. Tanz (Tw), H. Merkel, K. Buttler (9), S. Mühlenberg, J. Peters(1), S. Vorwerk(1), P. Zimmermanns (2), A. Zimmermanns, Sarah Ternes, Nadine Gygax, E. Jebram (1)

Eine starke Leistung der Abwehr und Torhüterinnen ließ in den ersten 25 Minuten nur vier Tore der Gastgeberinnen zu, selbst wurden einige Angriffe zu schnell abgeschlossen, so dass lediglich ein drei Tore Vorsprung erzielt wurde. Die Konsequenz und der Abwehr fehlte danach, so dass der Vorsprung zur Halbzeit auf 7:8 schmolz. Dies setze sich nach der Pause fort, schnell konnten die Gastgeberinnen ausgleichen und zu viele einfache Tore erzielen, die zum verdienten Sieg führten.


Damen: HSV Wegberg gegen Asv Rurtal

29:24, Halbzeit 11:13 von Holger Schmitz

Die ersten Minuten gehörte den Gastgeberinnen. Anschließend übernahmen die Frauen von Rurtal und zogen mit 4 Toren davon. Zu leichte Ballverluste und Unkonzentriertheiten hielten die Wegberger im Spiel, so dass es nur mit 11:13 in die Pause ging. Die zweite Halbzeit hatte nicht mehr den Schwung der ersten, die Wegberger konnten erstmals beim 15:15 ausgleichen. Bis zur 48.Minute und dem 18:18 blieb es ein enges Spiel, aufgrund des fehlenden eigenen Angriffschwungs konnten diese nun davon ziehen. Eine Niederlage die unnötig und zu hoch ausfiel.

Es spielten
J. Henssen, (Tw), S. Tanz (Tw), H. Merkel (1), K. Buttler (6), L. Stops (10), S. Mühlenberg, R. Knubben(2), J. Peters(3), S. Vorwerk, A. Zimmermanns (2)


Damen ASV Rurtal gegen ATV Biesel

23:26, Halbzeit 14:12 von Holger Schmitz

Die Frauen vom Asv legten fulminant und mit Power los, so dass sie schnell mit 5:2 führten und es nach 15 Minuten bereits 10:8 stand. Einige Pfostentreffer und Nachlässigkeiten erlaubten den Gästen mit 11:11 auszugleichen. Durch eine konsequentere Abwehrarbeit und der gut aufgelegten Torhüterin erzielten die Gäste bis zur Pause nur noch ein Tor, so dass es mit einer 2 Toreführung in die Pause ging. In der zweiten Halbzeit wurden viele Bälle in der Abwehr erkämpft, die daraus möglichen Tempogegenstösse fahrlässig abgeschenkt, dadurch glichen die Gäste mit 18:18 aus und gingen anschließend erstmalig in Fuhrung. Bis kurz vor Ende beim 22:22 blieb es ein spannendes und enges Spiel, mit dem glücklicheren Ende für die Gäste.

Es spielten
J. Hennsen(Tw), H. Merkel, R. Knubben (3 Tore), L. Stops (5), K. Buttler(6), J. Peters (1),P. Zimmermanns (3),N. Lambertz(2), S. Mühlenberg (1), E. Jebram, A. Zimmermanns (2)


Damen ASV gegen TV Beckrath

Asv Rurtal gegen TV Beckrath
24:19 (13:10)

Einen guten Start legten die Frauen vom Asv hin und führten nach 5 Minuten mit 4:0. Danach wurde in der Abwehr nicht konsequent gearbeitet und im Spiel nach vorne das Tempo rausgenommen, so dass die Gäste auf 8:8 ausgleichen konnten. Nach einer Auszeit wurde wieder ein Vorsprung erspielt und es ging mit 13:10 in die Pause. Der Vorsprung wurde durch gute Kombinationen und aufmerksame Abwehr auf 8 Tore ausgebaut und der Sieg geriet in der 2. Halbzeit zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Es spielten
S. Tanz (Tw), H. Merkel (3 Tore), S. Schmitz (2), R. Knubben (1), A. Zimmermanns (2), S. Vorwerk, L. Stops (9), E. Jebram(2), K. Buttler(5), N. Gygax


Damen ASV gegen Turnerschaft Lürrip

ASV Rurtal gegen Turnerschaft Lürrip (7:14) 13:31

Nachdem unter anderem durch Schwangerschaften und langwierigen Verletzungen zehn Spielerinnen nicht mehr zur Verfügung stehen, wurde aus den bisherigen zwei Frauenmannschaften eine gebildet. Gegen die stärkste Mannschaft der letzten Jahre galt es nun im Wettkampfmodus sich zu finden. Nach einer kurzen Anfangsphase stand die Abwehr besser und es wurde ein offnenes Spiel, da zu oft der Pfosten getroffen und 7Meter nicht verwandelt wurde ging es mit 7:14 in die Pause. In der zweiten Halbzeit wollten die Gastgeberinnen oft zuviel, was einen zu schnellen Torabschluss und zu unnötigen Ballverlusten führte, die die Gäste zu Tempogegenstössen einlud und zum Endstand von 13:32 führte. Es spielten Sandra Tanz, Helena Merkel, Stephanie Schmitz 2, Katja Buttler 7, Lisa Stops 3, Sabrina Vorwerk 1, Paula Zimmermanns, Emelie Jebram

Von Holger Schmitz


Sieg – ASV Rurtal 2F : HSV Wegberg 2F 35:19 (17:12)

Im Lokalderbie gegen die 2. Damen aus Wegberg hieß es dann aber wirklich, die ersten beiden Spiele abhaken. Mit „kleiner“ Bank (2 Auswechselspielerinnen) machten wir vom Start weg Druck, spielten im Angriff schön unsere Außen frei und gingen in Minute 5 schon mit 4:2 in Führung.

Dann passten wir uns leider wieder etwas dem Tempo Wegbergs an, blieben zwar in Führung, konnten uns aber nicht bedeutend absetzen.

Nach einem Time-Out in Minute 17 gelang uns dann aber die erste 6-Tore-Führung und schon da war klar, die beiden Punkte bleiben in Rurtal (HZ 17:12).

Im 2. Durchgang ließen wir ebenfalls keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier gewinnen wird.

Die in den ersten beiden Spielen anscheinend verlorengegangene Spiellust war wieder da. Aus einer guten Deckung, spielten wir flotten konsequenten Handball und legten in der 45. Minute einen 10-Tore-Vorsprung hin, der bis zum Abpfiff weiter ausgebaut wurde. Ebenfalls schön, dass sich alle Feldspieler in der Torliste eintragen konnten und auch Selina im Tor wurde im Spielverlauf immer stärker; Ergebnis 35:19.

Es spielten uns trafen: Helena Merkel 2, Katja Buttler 10, Anke Hofmann 4, Nadine Gygax 3, Ute Martin 6, Sandra Lipp 5, Rebekka Knubben 3, Jessi Gruner 2, Selina Zubiks (Tor)


Letztes Saisonspiel ASV Rurtal 2 F – TV Erkelenz 2 F (12:4) 28:11

Im letzten Saisonspiel empfingen wir die 2. Garde aus Erkelenz. 

Wo wir im Hinspiel durch ein unnötiges Unentschieden noch einen Punkt liegen ließenhieß es heute die voll besetzte Bank zum schnellen Spiel und Tempo nutzen.

Nach einem holprigen, etwas zähen Start konnten wir dann aber nach 15 Minuten auf ein 6:2 wegziehen und den Vorsprung zur Halbzeitpause auf 12:4 ausbauen.

Auch im 2. Spielverlauf waren wir unseren Gegnerinnen spielerischvor allem konditionell überlegen und auch unsere Torhüterin Sandra Tanz zeigte eins ihrer stärksten Spiele und parierte die nicht geblockten Würfe der Erkelenzerinnen.

Über ein 21:7 und 25:9 stand es nach einem fairen und gutem Spiel 28:11 zum Abpfiff. Das lässt die Schmach aus dem Hinspiel vergessen J

Es spielten und trafen:

Sandra Tanz (Tor), Helena Merkel (2), Katja Buttler (8), Sabrina Vorwerk, Susanne Maier (3), Nadine Gygax, Jessika Gruner (1), Chrissi Kress, Lisa Stops (3), Bianca Reinhold (3), Sandra Lipp (2), Vera van Ool (6).

Mit 28:4 Punkten schließen wir als Tabellenzweiter unsere 3. gemeinsame Saison ab. Wie in den beiden Jahren zuvor, konnten wir immer oben mitmischen und auch diesmal setzten wir uns zusammen mit der 2. Damen aus Kaarst deutlich zum restlichen Kreisligafeld ab

An dieser Stelle auch Gratulation an die Kaarster Damen, die verdient in die Bezirksliga zurückkehren können und gegen die wir eins unserer besten Spiele zeigen konnten

Nun pausieren wir erstmal. Feiern unseren Saisonerfolg am Ballermann und steigen Ende Mai wieder mit der 1. Damen ins gemeinsame Training ein.

Dabei ist noch offen, wie es wirklich weitergeht. 

Nach 3 Jahren als Spielertrainerin hatte ich viel Spaß und Freude. 

Es war wieder toll, mit vielen langjährigen Spielerinnen an alte Erfolge anschließen zu können, immer unterstützt durch den Zugang junger Spielerinnen

Trotzdem war es gerade in dieser Saison ein Balanceakt, ein gutes Training anzubieten und auch an den Wochenenden zu den Spielen immer eine spielfähige Mannschaft zu haben. An dieser Stelle einen herzlichen Dank, an alle, die uns aus der 1. Damen ausgeholfen und spielerisch unterstützt haben. Ebenfalls vielen Dank an den Trainer Holger Schmitz, der ohne mit der Wimper zu zucken, ein gemeinsames Training angeboten hat und auch die Vorbereitung gestaltet.

Danke auch an Gudrun Falatik, die immer verlässlich ihren Job als unsere Zeitnehmerin gemacht hat. 

Und zuletzt vielen Dank an alle, mit denen ich in dieser Saison trainiert, gespielt, geschwitzt, geflucht, gelacht und das ein oder andere Wehwehchen und Gemecker geteilt habe.

Das waren: Bianca Reinhold, Carlotta Berghoff, Chrissi Kress, Helena Merkel, Katrin Pellemeier, Lisa Stops, Nadine Gygax, Sabrina Vorwerk, Sandra Lipp, Sandra Tanz, Selina Zubiks, Susi Maier, Ute Martin, Vera van Ool sowie Katrin Gers, Martina Albertz und Steffi Reinfelder als Nichtaktive.


Rheydter TV 1847 2F – ASV Rurtal-Hückelhoven 1F (9:13) 19:21

Den Ausfall von neun Spielerinnen durch Urlaub, Verletzung und Krankheit konnte man im Spielfluss nicht merken. Lediglich die Abwehr brauchte etwas Zeit um sich zu finden. Ab Mitte der ersten Halbzeit konnten die Damen vom ASV sich nach und nach absetzen und mit einem verdienten vier Tore Vorsprung in die Pause gehen. Nach der Pause fehlte leider die Durchschlagskraft im Angriff und durch einige Tempogegenstösse des RTV konnte dieser zum 15:15 ausgleichen. Kurz geriet der mögliche Sieg in Gefahr, durch eine dann intensivere Abwehr Leistung wurde sich mit vier Toren abgesetzt. Sogar in einer doppelten Unterzahl wurde kein Tor zugelassen und der ASV erzielte selbst ein Tor. Somit wurden die zwei Punkte verdient mit nach Hückelhoven genommen. Nochmals vielen Dank an Katja Buttler, die uns erneut tatkräftig unterstützt hat.

Es spielten und trafen: Joana Henssen, Jennifer Peters, Emilie Jebram (1), Jessica Peters (1), Annika Zimmermann (1), Lisa Falatik (2), Pia Heinrichs (2), Sarah Ternes (3), Sandra Mühlenberg (4), Katja Buttler (7)


Rheydter TV 1847 3F – ASV Rurtal-Hückelhoven 2F (13:15) 26:28

Am frühen Sonntagnachmittag fuhren wir zum Auswärtsspiel nach Mönchengladbach und trafen auf die 3. Mannschaft des Rheydter TV. Aus dem gewonnenen Hinrundenspiel war noch bekannt, dass wir uns schon sehr schwer taten gegen diese Mannschaft. Gleichzeitig war es auch nach langer Verletzungspause, wieder das erste Spiel für Carlotta. Trotzdem sollte an die Leistungen des letzten Spiels angeknüpft werden. Das zumeist mangelnde Rückzugsverhalten sollte in diesem Spiel verbessert werden. Die Rheydterinnen begannen zügig und stießen konsequent in die Nahtstellen unserer Deckung und trafen sehr früh zum 1:0. Aufgrund der schlechten Torausbeute und einer guten Leistung von Selina konnten sich die Damen des Rheydter TV nicht weiter absetzen. Nach kurzer Zeit sammelten wir uns, nutzten die Chancen und zogen bis auf ein 1:5 davon. Um unseren guten Lauf zu unterbrechen, wurde ein Teamtimeout von den Rheydtern genommen. Das zeigte definitiv Wirkung. Es folgten auf den Fuß zwei Gegentore. Doch wir hielten bis zur 11. Minute den Zwei/Dreitorevorsprung. Danach erfolgte ein Einbruch. Insbesondere die Deckung ließ einlaufende Spielerinnen mit Ball an sich vorbeidribbeln oder die Deckung ließ sich einfach durcheinanderbringen. Daher fielen 4 Tore infolge für die Rheydterinnen und es stand plötzlich 9:8. Wir haben die Führung zwar abgegeben, doch setzten wir nach. Es wurde frühzeitiger auf die ballführende Spielerin rausgegangen, in der Deckung wurden die Arme wieder nach oben genommen und im Block gerutscht. Dadurch war es den Damen aus Rheydt nicht möglich ihren Vorsprung auszubauen. Nach einem hart umkämpften erhaltenen 7-Meter übernahmen wir wieder die Führung. Bei Minute 27:51 stand es 13:15. Dies sollte auch der Halbzeitstand sein. Der hart erkämpfte Vorsprung schmolz jedoch wieder zu Beginn der zweiten Halbzeit dahin. In weniger als einer Minute zogen die Rheydterinnen mit uns gleich. Wir vergaben durch Fehlpässe leichtfertig den Ball. Da die Gegnerinnen es uns gleich taten, wirkte sich unsere Konzentrationsschwäche nicht weiter auf das Ergebnis aus. Wir schafften wieder ein Zwei-/Dreitorevorsprung. Trotz mancher nicht getroffener Entscheidungen des Schiedsrichters, ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und legten einfach nach. Somit stand es in der 52. Minute 21:27. Scheinbar war der Vorsprung zu früh erreicht worden, denn schon ließen wir in der Deckung nach und den Rheydter Damen gelangen 3 Tore in Folge zu erzielen. Die 3 Tore rüttelten uns für die letzten Minuten nochmal wach und kämpften weiter. Obwohl wir in der 54. Minute unser letztes Tor erzielten, wurde nicht mehr zugelassen, den Sieg zu gefährden. Spielendstand war 26:28. Es spielten und trafen: Selina Zubiks, Katja Buttler (6), Carlotta Lowin (3), Susanne Maier (2), Christina Kress (2), Nadine Gygax, Lisa Stops (4), Bianca Reinhold, Vera van Ool (9), Ute Martin (2)

 


ASV Rurtal-Hückelhoven 2F – TV Beckrath 3F (18:10) 37:22

Am Samstagnachmittag trafen wir im Heimspiel auf die dritte Mannschaft des TV Beckrath. 

Da auch in dieser Woche einige Spielerinnen aufgrund von Krankheit fehlten, half uns nochmals Stephanie Schmitz aus der ersten Damen bei uns aus. 

Neben der zweiten Torhüterin gab es daher nur eine Auswechselspielerin. Uns gegenüber stand eine junge Mannschaft. Deshalb hieß es die Chancen nutzen und weiter locker aufspielen. 

Was in den letzten Spielen nicht beachtet wurde, war es in diesem wie ausgewechselt. Von Anfang an wurde sich konzentriert und die Chancen wirklich gut genutzt. So stand es nach ca. 4 Minuten 3:1 für den ASV. 

Jedoch schafften wir es nicht uns klar von den Gegnerinnen abzusetzen. Die Beckratherinnen waren sehr schnell auf den Beinen und nutzten ein ums andere Mal die schnelle Mitte und verwandelten dies in ein Tor. Hier wurde im Teamtimeout nochmals darauf hingewiesen, dass das Rückzugsverhalten -zügig zurücklaufen oder früher umdrehen – schneller sein muss. Das nahm sich jede Spielerin zu Herzen und kämpfte sich zurück. Durch die gute Deckungsarbeit verloren die Beckratherinnen öfter den Ball. Diesmal nutzten wir solch einen Ballverlust bis nahezu 100% und warfen die Tore. So schafften wir es uns in der 27. Minute einen 6-Torevorsprung auf ein 14:8 herauszuarbeiten. Doch das war uns noch nicht genug und wir legten in den letzten verbleibenden Minuten noch einen drauf. Das ging zwar zum Schluss ordentlich an die Kondition. Darum schafften die Damen des TV Beckrath hin und wieder eine gute Körpertäuschung in ein Tor zu verwandeln. Doch trotzdem holten sie den Vorsprung nicht mehr auf und gingen mit 18:11 in die Halbzeitpause.  

In den letzten Spielen wurde oft gesagt, dass die zweite Halbzeit anders als die Erste laufen soll. Doch diesmal kann davon keine Rede sein. Es sollte so weiter gemacht werden, wie zuvor. Festzustellen war, dass die zweite Halbzeit langsamer als die Erste begann. Trotzdem war kurzzeitig der Wurm drin. Es gab unnötige Ballverluste, weil wieder etwas zu schnell und zu viel gewollt worden ist. Jedoch schafften es nicht die Beckratherinnen unsere Fehler für sich zu nutzen. Daher sammelten wir uns sehr schnell und hielten unseren 6-Torevorsprung bis zur 45. Minute. Bis dahin stand es 25:19. Dann legten wir nochmals einen oben drauf und die Damen des TV Beckrath hatten kein Gegenmittel mehr. Durch schöne Zuspiele und ein schnelles Spiel erzielten wir weitere Tore. Nach einem äußerst fairen und schnellen Spiel gewann wir mit einer tollen Mannschaftsleistung 37:22. 

Ich bedanke mich bei Stephanie für ihre tatkräftige Unterstützung. Allen Verletzten und Erkrankten wünsche ich weiterhin eine gute Besserung. 

Es spielten und trafen:

Sandra Tanz, Selina Zubiks, Stephanie Schmitz (1), Katja Buttler (12), Christina Kress (1)Sabrina Vorwerk (4)Lisa Stops (6), Bianca Reinhold (2)Vera van Ool (11)


TV Korschenbroich 1F – ASV Rurtal 1F

Ergebnis 22:23 – Halbzeit 12:10

Die Damen des ASV Rurtal waren Gast beim Tabellenzweiten und Landesligaabsteiger TV Korschenbroich. Der Beginn des Spiels gestaltete sich ausgeglichen, ab Mitte der 1. Halbzeit konnte der Gastgeber sich kontinuierlich absetzen und eine 12:7 Führung erzielen. Durch eine konsequentere Abwehrarbeit wurde nach der 22. Minute kein Gegentreffer mehr zugelassen und auf 12:10 verkürzt. Anstatt nach der Pause an diese Leistung anzuknüpfen lief in der Abwehr des ASV nichts mehr zusammen und der TV Korschenbroich entfernte sich innerhalb weniger Minuten auf 19:12.
Im Team-Time-Out wurde sich kurz geschüttelt und völlig verändert das weitere Spiel angegangen. In der Abwehr wurde nun zugepackt und die Räume eng gemacht, die wenigen Bälle, die noch aufs Tor kamen hielt Joana Henssen im Tor fest. Auch der Angriff steigerte sich und zeigte schöne Kombinationen und Durchsetzungswillen. Innerhalb von 13 Minuten wurde der Rückstand eliminiert und in diesen wenigen Minuten 2:9 Tore für den ASV erzielt. Beim 22:22 blieb in der vorletzten Minute ein eigener Tempogegenstoß noch ungenutzt- so dass der Siegtreffer erst 13 Sekunden vor Schluss erzielt wurde.
Der Sieg war durch die engagierte Leistung hoch verdient und es zeigte sich, dass der breite, ausgeglichene Kader ein Vorteil in der Schlussphase eines Spiels ist. Der Lohn dieser Leistung ist der derzeitige 2. Tabellenplatz.

Vielen Dank auch an unsere zahlreichen Fans, die zu später Stunde den Weg nach Korschenbroich gefunden haben. 👏🏻🎉

Es spielten und trafen:
Joana Henßen TW
Betti Botzkowski 6
Annika Zimmermanns 4
Caro Reuter 3
Steffi Schmitz 3
Rebekka Knubben 2
Sarah Ternes 2
Michelle Gallois 2
Jenni Peters 1
Lisa Falatik
Sabrina Falatik
Paula Zimmermanns


Pokalspiel ASV Rurtal 1F – HG Kaarst Büttgen 1F

15:26 (7:11)

Im Pokal war beim Bezirksligisten ASV Rurtal der Verbandsligist aus Kaarst zu Gast. Wie erwartet war das Tempo des Gastes und die individuelle Klasse ungewohnt hoch. Davon zeigte sich die Mannschaft unbeeindruckt und nahm die Herausforderung an. Mit einer hohen Laufbereitschaft und konsequenter Abwehrarbeit, sowie viel Bewegung vor dem gegnerischen Tor war die erste Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur 25. Minute ging der Gast jeweils in Führung und der ASV glich aus, so dass es dann 6:6 stand. In den letzten Minuten musste dem Tempo Tribut gezollt werden und es ging mit 7:11 in die Pause. Ein Ergebnis, über das Kaarst gegen viele Gegner in der Verbandsliga froh wäre.

Nach der Pause wurde nicht so druckvoll gearbeitet. Es wurden im Angriff einige Bälle verschenkt und die Kaarster konnten sich auch durch Tempogegenstösse mit 9:19 absetzen. In der letzten viertel Stunde wurde, obwohl das Ergebnis nun eindeutig war, wieder konzentriert agiert und das Spiel aus der ersten Halbzeit fortgeführt. Ein 6:7 in dieser Zeit spricht für sich. Somit war es ein Spiel, das Spaß gemacht hat und über weite Strecken eine ausgeglichene Leistung auf hohen Niveau gezeigt hat. Ein besonderer Dank an die lautstarken Fans

Es spielten und trafen:
Joana Henßen TW
Caro Reuter
Steffi Schmitz 2
Betti Botzkowski 4
Annika Zimmermanns 1
Sabrina Falatik
Rebekka Knubben
Lisa Falatik 1
Sarah Ternes 2
Paula Zimmermanns
Jenni Peters 1
Michelle Gallois 4
Ayke Kunze


ASV Rurtal 1F – Turnerschaft Lürrip 2F

17:27 (6:14)

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Lürrip wurde in der ersten Halbzeit im Angriffsspiel etwas zu viel Respekt gezeigt. Da die eigenen Angriffe zu selten konsequent zu Ende gebracht wurden kamen die Damen des ASV zu selten zum Torerfolg und luden den Gast zu Tempogegenstössen ein. Die Halbzeitführung war hoch verdient.

Mit einer selbstbewussteren Einstellung wurde die zweite Halbzeit angegangen. Es entwickelte sich nun ein gutes und ausgeglichenes Spiel.

Die beiden verletzten Michelle Gallois und Sarah Ternes trüben den Abend zusätzlich. Gute Besserung an Beide.

Es spielten und trafen:
Joana Henssen (TW)
Karo Meyntz (TW)
Carlo Reuter 3
Steffi Schmitz
Jessi Gruner
Annika Zimmermanns 2
Rebekka Knubben 2
Lisa Falatik 2
Emilie Jebram
Sarah Ternes 2
Paula Zimmermanns 1
Jenni Peters 2
Michelle Gallois 1
Sandra Mühlenberg 2


TV Erkelenz 1F – ASV Rurtal 1F

Ergebnis 25:20 (12:8)

Die Zuschauer konnten sich über ein gutes und spannendes Spiel erfreuen.

Die ersten 15 Minuten gehörten dem Gastgeber, da die Hückelhovener leider zuviele Chancen liegen ließen. Die 7:2 Führung wurde dann innerhalb von 11 Minuten fast ausgeglichen (9:8) ehe die Erkelenzer sich bis zur Pause wieder mit vier Toren absetzen konnten.

Die zweite Halbzeit war ausgeglichen und mit mehr Konsequenz.
In der 50. Minute ließ die Absprache in der Abwehr nach, sodass Erkelenz mit acht Toren Vorsprung davon ziehen konnte. Im Timeout waren wir uns einig das dieses Ergebnis nicht unsere gezeigte Leistung widerspiegelt und wir noch einmal Gas geben wollen. Bis zur letzten Minute kämpften wir uns als Mannschaft nochmal heran.

Der Vorsprung aus der ersten Halbzeit reichte Erkelenz jedoch um den Sieg einzufahren.

Danke an Katja, die uns am heutigen Spieltag unterstützt hat.

Es spielten und trafen:

Joana Henßen (TW)
Caro Reuter 5
Annika Zimmermanns 4
Rebekka Knubben 2
Lisa Falatik 2
Paula Zimmermanns 2
Sandra Mühlenberg 1
Jessi Gruner 1
Katja Buttler 1
Sabrina Holtum 1
Sarah Ternes
Ayke Kunze
Jenni Peters 1


Borussia Mönchengladbach 2F – ASV Rurtal-Hückelhoven 2F 7:20 (1:11)

Am heutigen Sonntagmittag trafen wir uns auswärts in der Halle Math.-Nat. Gymnasium zum ersten Saisonspiel gegen die Damen der Borussia.

Nachdem beide Mannschaften sich zu Beginn durch viele Ballverluste auszeichneten, machten wir nach ca. 5 Minuten das erste Tor zum 0:1. Die Damen der Borussia glichen noch aus, doch das sollte das einzige Gegentor in Halbzeit eins bleiben. Unsere Abwehr stand im Mittelblock gut und konnte gefühlt jeden einzelnen Ball blocken, der aus dem Rückraum kam. Darüberhinaus stand unsere neue Torhüterin, Sandra (ehemals TUS Oberbruch), sicher zwischen den Pfosten und hielt alles was nicht zu blocken war oder von außen kam. Der Angriff gestaltete sich zunächst noch nicht sehr einfallsreich, was sich aber im Laufe der Halbzeit besserte. So gingen wir mit einem verdienten 10-Tore Vorsprung  in die Halbzeit.

 

Halbzeitfazit: Mehr Tempo und vor allem die 2. Welle gehen.

 

Mit einer Änderung im Tor gingen wir in die 2. Halbzeit. Von nun an stand mit Selina (ehemals A-Jugend) noch ein neues Gesicht zwischen den Pfosten. Durch einen fulminanten Start mit sieben aufeinanderfolgenden Toren, konnten wir unseren Vorsprung weiter ausbauen. Selina fügte sich gut ein und gewann mit jedem gehaltenen Ball mehr Selbstvertrauen.

Es wurde munter nach vorne gespielt und Tore fielen weiter, jedoch war die Torausbeute nach Tempogegenstößen nicht so ansprechend, da viele Bälle in gegnerischen Händen landeten und einfach zu ungenau gepasst wurden. Nach dem zwischenzeitlichen 20:6 kamen die Gegnerinnen lediglich noch kurz vor Schluss zum 20:7 Endstand. Ein Dankeschön an Sarah, die uns auf Grund von Personalmangel ausgeholfen hat.

 

Fazit: Alles in allem war es ein sehr faires Spiel, in dem es nur eine 2 Minutenstrafe für die Gegnerinnen gab. Die Torausbeute war dann in der 1. Halbzeit etwas besser. Darüberhinaus gab es keine Verletzten 🙂

 

Es spielten und trafen: Sandra T., Selina, Katja (6), Sandra (2), Sarah (3), Helena (3), Martina (3), Ute (1), Katrin P., Lisa (2)


Welfia Mönchengladbach 2F – ASV Rurtal-Hückelhoven 2F (6:7) 12:15

Am Sonntagmittag fuhren wir zum Auswärtsspiel nach Mönchengladbach und trafen dort auf die zweite Mannschaft von Welfia Mönchengladbach.

Aufgrund von Krankheit und Verletzungen wurden wir durch zwei Spielerinnen unserer 1. Damenmannschaft tatkräftig unterstützt.

Da wir uns bereits in der Hinrunde – ein Nachholspiel an einem Donnerstagabend – unglaublich schwer taten, wollten wir es im Rückspiel weitaus besser machen. Das haben wir uns zwar gesagt, aber Taten folgten darauf nicht. Es sollte locker aufgespielt werden und die Chancen sollten dementsprechend genutzt werden. Jedoch funktionierte irgendwie nichts. Wieder spielten wir zu selten durch und es wurden zu früh Aktionen gestartet, die keine klare Torchance hergaben.

Deshalb stand es über 4 Minuten 1:0 für die Damen von Welfia. Nach fast 5 Minuten fiel dann das 1:1. Doch hier platzte der Knoten nicht. Wie die ersten 5 Minuten zog es sich die nächsten 15-20 Minuten fort. Erst kurz vor Ende der 1. Halbzeit wurde konsequenter und torgefährlicher in die Lücken gestoßen. Daraus ergaben sich sehr gute Torchancen, die genutzt worden sind und wir erarbeiteten uns zunächst einen 2- Tore -Vorsprung. Den konnten wir zwar nicht halten, da kurz vor Ende der Halbzeit eine 2 Minutenstrafe gegen uns gepfiffen wurde. Unsere Deckung sowie die Torfrau bügelten oft die im Angriff gemachten Fehler wieder aus. Deshalb gingen wir in die mit einem unbefriedigenden Zwischenergebnis von 6:7 in die Halbzeitpause.

Wie schon so oft, sollte nun die 2. Halbzeit anders verlaufen als die Erste. Die ersten 10 Minuten verliefen auch wie gewünscht. Die Deckung arbeitete weiter hervorragend und zwang die Welfia Damen zu einigen Fehlpässen. Daraus resultierten für uns Tore. So bauten wir uns einen Vorsprung von 5 Toren auf ein 7:12 aus. Was  dann geschah, ist nicht zu erklären. Erneut gingen wir im Angriff in den Modus: „Hektisch und viel zu schnell abschließen“ über. Was in der Deckung erarbeitet wurde, wurde leichtfertig wieder hergegeben. So schrumpfte ein guter 5-Tore-Vorsprung bis auf ein 12:13. Den Sieg wollten wir uns aber nicht nehmen lassen und konzentrierten uns nochmal in den letzten verbleibenden 5 Minuten. Aufgrund der sehr guten Torwartleistungen in erster und zweiter Halbzeit und einer geschlossenen Mannschaftsleistung inklusive der Unterstützung von der 1. Damen brachten wir den Sieg nach Hause und gewannen das Spiel mit 12:15.

Ich bedanke mich bei Pia und Stephanie für eure tatkräftige Unterstützung. Allen Verletzten und Erkrankten wünsche ich eine gute Besserung. Schont euch und wir steigen nach Karneval wieder voll ein.

Es spielten und trafen:

Sandra Tanz, Selina Zubiks, Helena Merkel (1), Katja Buttler (8), Pia Heinrichs, Susanne Maier, Katrin Pellemeier (1), Christina Kress, Nadine Gygax, Bianca Reinhold, Stephanie Schmitz (3), Ute Martin (2)

 

von Sandra Lipp

 


ASV Rurtal 2F – Borussia Mönchengladbach 2F 25:14 (12:7)

Am heutigen Samstagnachmittag trafen wir in heimischer Halle auf die Zweitbesetzung der Gladbacher Borussia. Der Tabelle nach zu urteilen sollte das ein ganz enges Spiel werden.

Leider verschliefen wir die ersten paar Minuten total und sahen uns nach einer Minute bereits mit 0:2 hinten. Die Abwehr stand nicht gut, es wurde nicht gerutscht und so kamen die Damen der Borussia zu schnellen, einfachen Toren. Nach knapp 5 Minuten platzte der Knoten dann endlich und wir konnten durch Katrin endlich unser erstes Tor erzielen. Über ein 1:3, 2:3, 3:3, 3:4 und 4:4 holten wir uns dann endlich in der 15. Minute die verdiente Führung und gaben diese auch nicht mehr ab. Das Spiel wurde mit und mit schneller, leider konnten wir durch weggeworfene Bälle unsere Führung nicht weiter ausbauen und kassierten hinten unnötigerweise noch 3 weitere Tore. So stand es 12:7 zur Halbzeit.

 

Die Ansprache in der Halbzeit war ganz klar, es muss sich in der Abwehr besser verständigt werden. Leider ließen wir unserem direkten Gegenspieler zu oft zu viel Platz. Daraus resultierten dann auch die großen Lücken, die die Gladbacherinnen nicht immer nutzen konnten. Leider waren wir durch diese offenere Deckungsvariante mehrmals zu spät am Gegenspieler und kassierten fünf 7-Meter gegen uns, wovon dann zum Glück nur einer verwandelt werden konnte.

In der zweiten Halbzeit sollte die Deckungsarbeit also weiter präzisiert und die Chancen im Angriff besser verwertet werden.

 

Die zweite Halbzeit begann dann leider ähnlich wie die Erste. Zwar warfen wir das erste Tor, brauchten dafür jedoch fast fünf Minuten. Doch dann ging es weiter schnell nach vorne und es konnten schön herausgespielte Tore erzielt werden.

Leider verletzte sich unsere Rückraumspielerin Sandra schwer an der Rippe, die sie sich beim Zusammenstoß mit der gegnerischen Abwehr brach. Auf diesem Wege gute Besserung!!!

 

Es spielten und trafen: Sandra Tanz (TW), Selina Zubiks (TW), Katja Buttler (7), Nadine Gygax, Sandra Lipp, Vera van Ool (4), Katrin Pellemeier (2), Lisa Stops (7), Susanne Maier (1), Helena Merkel (4), Ute Martin


ASV Rurtal 2F – ATV Biesel 3F 36:19 (19:8)

Am heutigen Samstagnachmittag trafen wir im letzten Heimspiel in diesem Jahr auf die dritte Damenmannschaft des ATV Biesel. Mit „nur“ 2 Auswechselspielerinnen auf beiden Seiten starteten wir sehr gut mit einem 4-Tore-Lauf ins Spiel.

Durch das inaktive gegnerische Angriffsspiel, welches sich nur auf zwei Spielerinnen stützte, stellten wir unsere Abwehr auf 5:1 um. Dennoch kassierten wir in der ersten Viertelstunde zu viele einfache Tore aus dem Rückraum. Es wurde in der Abwehr nicht im Verbund verschoben und so stand man seiner Gegenspielerin beim Abschluss alleine gegenüber. Dies führte dazu, dass aus 8m an uns vorbei geworfen wurde und unsere Torfrau Sandra keine Möglichkeit hatte diese Bälle zu parieren, da sie einfach nicht zu sehen waren. Nachdem wir das dann im Team-Timeout besprochen haben, klappte es etwas besser. Trotzdem kassierten wir einige doofe Tore auf Grund nicht vorhandenem Block. Unser Angriff gestaltete sich facettenreich. Wir gelangen durch viele verschiedene Aktionen immer weiter in Führung, so stand es am Ende der 1. Halbzeit verdientermaßen schon 19:8.

 

Klare Absprachen während der Halbzeit waren noch einmal auf die Abwehrarbeit bezogen, die uns immer noch nicht zufriedenstellte.

 

So starteten wir im Angriff etwas langsamer als in der ersten Halbzeit. Das Tempo wurde zum Teil etwas rausgenommen, obwohl wir die Bieseler Damen mit einfachen Abschlüssen durch die 2. Welle oder Freiwürfe ärgern konnten. So nahm das Torewerfen seinen Lauf und am Ende stand ein 36:19 auf der Anzeigetafel.

Ein schöner sportlicher Abschluss mit vielen Toren zum Jahresende!

 

Lieben Dank an Jessi, die uns netterweise aushalf!

 

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

 

Es spielten und trafen: Sandra Tanz (TW), Selina Zubiks, Katja Buttler (12), Vera van Ool (4), Katrin Pellemeier (2), Lisa Stops (6), Helena Merkel (4), Ute Martin (5),

Jessi Peters (2), Christina Kress (1)


ASV Rurtal 2F – HSV Wegberg 2F 31:16 (16:9)

Am späten Donnerstagabend empfingen wir die 2. Damen aus Wegberg zum Nachholspiel in eigener Halle. Rückblickend zu unserem letzten Nachholspiel an einem Donnerstagabend war uns bewusst, dass uns die gemachten Fehler nicht wieder passieren dürfen.

 

Das Spiel begann auf hohem läuferischem Niveau. Beide Angriffsreihen ließen sich kaum Zeit um einen Angriff richtig durchzuspielen. So schlossen wir nach 21 Sekunden mit dem 1:0 durch Vera van Ool ab. Im Gegenzug kassierten wir dann direkt das 1:1. Sah es zu Beginn noch aus als würden sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen, setzten wir uns  ab Minute 3 deutlich ab. Mit einem Lauf von 4 Toren begannen wir unsere gute Torausbeute an diesem Abend. Das hieß aber nicht, dass wir unsere Fehler minimieren konnten. Viele Abspielfehler im Lauf nach vorne wurden anfangs noch bitter durch direkte Gegentore bestraft. Ärgerlich war zudem auch, dass immer härter werdende Spiel. Auf beiden Seiten wurde gut angepackt. Verwunderlich war es, dass es erst in der 23. Minute die erste Hinausstellung gab.

In der Halbzeit wurde sich über viele Dinge aufgeregt und viel diskutiert. Dennoch kamen wir zu dem Schluss, Angriffe noch deutlicher durchzuspielen und im Spiel nach Vorne öfter die besser postierte Frau anzuspielen statt blind nach Vorne zu werfen in der Hoffnung, dass der Ball schon irgendwie ankommt.

 

Die 2. Halbzeit begannen wir mit 3 Toren in Folge. Leider blieb die Härte des Spiels bestehen und so musste das Spielgeschehen des Öfteren für Verletzungspausen unterbrochen werden. Auch wenn es ein schnelles Spiel mit vielen Toren war, war es nicht schön anzusehen. Durch die recht offene Abwehr der Wegbergerinnen, konnten wir schöne Angriffe zum Torabschluss bringen. So stand zum Schluss ein deutlicher Sieg mit 31:16 zu Buche, der zu keiner Zeit in Gefahr war.

 

Ihr Debut bei uns gab heute Chrissi, die sich trotz engagierter Leistung am Kreis, leider nicht in der Torschützenliste verewigen konnte.

 

Es spielten und trafen: Sandra Tanz, Selina Zubiks, Ute Martin (2), Vera van Ool (7), Katja Buttler (7), Helena Merkel (3), Bianca Reinhold (1), Christina Kress, Katrin Pellemeier (5), Lisa Stops (6)


Fortbildungen für Jugendtrainer

Liebe Trainer,

der Handballkreis Mönchengladbach bietet auch dieses Jahr wieder diverse Fortbildungen für Jugendtrainer an. Wir freuen uns über viele Interessenten!


1. Heimspiel – 3. Sieg in Folge

ASV Rurtal 2F – Rheydter TV 3F            25:13 (14:7)

Am heutigen Samstagnachmittag absolvierten wir unser 1. Heimspiel in dieser Saison.

Von Beginn an hieß es Tempo machen, da die Rheydter Damen nur mit einer Auswechselspielerin angereist waren. Auf beiden Seiten wurde mit einigen Fehlern begannen, die dann zu Ballverlusten führten. In der 2. Minute kassierten wir das 0:1, glichen jedoch umgehend zum 1:1 aus. Das 1:2 der Rheydter sollte dann die letzte Führung für die Gegnerinnen sein, denn von da an gaben wir Gas und spielten schnell und erfolgreich nach vorne. Tempogegenstöße wurden konsequent von mehreren Spielerinnen gelaufen und erfolgreich abgeschlossen. Die Abwehr stand auch sicher. Über ein 5:2, 8:3 und 11:4 gingen wir schlussendlich mit 14:7 in die Halbzeit. Dennoch ärgerten wir uns über die zahlreichen vergebenen Chancen, indem wir oftmals die Torhüterin anwarfen oder den Pfosten trafen.

Klare Ansage zur Halbzeit: Chancenverwertung muss effektiver werden.

 

Die 2. Halbzeit begann ähnlich wie die 1. Bälle wurden auf beiden Seiten verloren und es dauerte knapp 2 Minuten bis das erste Tor zum 15:7 fiel. Leider setzten wir die in der Halbzeit besprochenen Dinge nicht um und konnten unseren Torvorsprung dadurch nicht so ausbauen, wie es verdient gewesen wäre. Darüberhinaus standen wir bei unseren Torabschlüssen viel zu oft im Kreis. 🙂

Dennoch stand es am Ende 25:13 und wir gingen mit unserem 3. Sieg in Folge in die Kabine.

Zu erwähnen wäre noch die Rückkehr von Bianca Reinhold aus dem Mutterschutz, die sich durch zwei schön herausgespielte Tore zurückmeldete.

 

Lieben Dank an Paula, die uns netterweise nochmal aushalf.

 

Es spielten und trafen: Sandra Tanz (TW), Katja Buttler (7), Bianca Reinhold (2), Sandra Lipp (2), Vera van Ool (4), Katrin Pellemeier (1), Lisa Stops (1), Susanne Maier (2), Helena Merkel (4), Ute Martin (2), Paula Zimmermanns


TV Beckrath 3. Damen – ASV Rurtal Hückelhoven 2. Damen 18:28 (9:16)

TV Beckrath 3. Damen – ASV Rurtal Hückelhoven 2. Damen 18:28 (9:16)

Am heutigen Sonntagmorgen fuhren wir zum Auswärtsspiel nach Wickrath.
Mit nur zwei Auswechselspielern, von denen eine noch erkältet war, traten wir zur ungeliebten Mittagszeit an.
Nach einem schnellen Start gingen wir mit 1:0 in Führung. Den Damen aus Beckrath merkte man die Unsicherheit im ersten Seniorenjahr an. Wir spielten unsere Angriffe routiniert durch und kamen so zu einfachen Toren. Die Abwehr stand nicht ganz so sicher, konnte aber dennoch einige Bälle blocken. Darüberhinaus zeichneten sich unsere Torhüterinnen wieder mit tollen Paraden aus.
Gegen Ende der 1. Halbzeit verletzte sich Martina am Fuß, gute Besserung weiterhin! So gingen wir mit 9:16 in die Pause.

Hier kam nochmal die ganz klare Ansprache: Konzentrierter in der Abwehr und werfen aus dem Rückraum.

Gesagt, getan – nicht wirklich!
Leider begann die 2. Halbzeit sehr unkonzentrierten wir vertändelten jede Menge Bälle, sei es durch unsere eigenen Füße oder durchs Wegwerfen von Tempos.
Dennoch war der Sieg in keinster Weise gefährdet.
Leider verletzte sich dann noch eine der Beckratherinnen, auch ihr gute Besserung!

Am Ende stand ein verdienter Sieg mit vielen Toren zu Buche.

Vielen Dank an Paula, die uns netterweise aushalf.

Es spielten und trafen: Sandra Tanz, Selina Zubiks, Helena Merkel (2), Katja Buttler (10), Martina Albertz (1), Katrin Pellemeier (2), Lisa Stops (6), Paula Zimmermanns (1), Vera van Ool (4), Ute Martin (2)

Von Lisa Stops


Asv Rural gegen VfL Welfia 1.Damen 13:20 (5:6)

Im Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten dominierten beide Abwehrreihen und zwei gut aufgelegte Torhüterinnen. Daher stand es nach sieben Minuten lediglich 0:1 für den Gast. Die dann folgende 1:4 Führung wurde beim Stand von 5:5 ebenso wie alle weiteren Führungen durch den Asv ausgeglichen. Erst durch 2 Tore in der 53. gelang es den Gästen in Überzahl den Vorsprung auszubauen. Die Niederlage in einem sehr spannenden Spiel war verdient, aber mit einer besseren Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor vermeidbar gewesen. Ein Dank gilt unserem Schiri Philipp Schaffrath, der glücklicherweise spontan einspringen konnte.


Borussia Mönchengladbach 2F – ASV Rurtal-Hückelhoven 2F 7:20 (1:11)

Borussia Mönchengladbach 2F – ASV Rurtal-Hückelhoven 2F 7:20 (1:11)

von Lisa Stops

Am heutigen Sonntagmittag trafen wir uns auswärts in der Halle Math.-Nat. Gymnasium zum ersten Saisonspiel gegen die Damen der Borussia.

Nachdem beide Mannschaften sich zu Beginn durch viele Ballverluste auszeichneten, machten wir nach ca. 5 Minuten das erste Tor zum 0:1. Die Damen der Borussia glichen noch aus, doch das sollte das einzige Gegentor in Halbzeit eins bleiben. Unsere Abwehr stand im Mittelblock gut und konnte gefühlt jeden einzelnen Ball blocken, der aus dem Rückraum kam. Darüberhinaus stand unsere neue Torhüterin, Sandra (ehemals TUS Oberbruch), sicher zwischen den Pfosten und hielt alles was nicht zu blocken war oder von außen kam. Der Angriff gestaltete sich zunächst noch nicht sehr einfallsreich, was sich aber im Laufe der Halbzeit besserte. So gingen wir mit einem verdienten 10-Tore Vorsprung  in die Halbzeit.

Halbzeitfazit: Mehr Tempo und vor allem die 2. Welle gehen.

Mit einer Änderung im Tor gingen wir in die 2. Halbzeit. Von nun an stand mit Selina (ehemals A-Jugend) noch ein neues Gesicht zwischen den Pfosten. Durch einen fulminanten Start mit sieben aufeinanderfolgenden Toren, konnten wir unseren Vorsprung weiter ausbauen. Selina fügte sich gut ein und gewann mit jedem gehaltenen Ball mehr Selbstvertrauen.

Es wurde munter nach vorne gespielt und Tore fielen weiter, jedoch war die Torausbeute nach Tempogegenstößen nicht so ansprechend, da viele Bälle in gegnerischen Händen landeten und einfach zu ungenau gepasst wurden. Nach dem zwischenzeitlichen 20:6 kamen die Gegnerinnen lediglich noch kurz vor Schluss zum 20:7 Endstand. Ein Dankeschön an Sarah, die uns auf Grund von Personalmangel ausgeholfen hat.

Fazit: Alles in allem war es ein sehr faires Spiel, in dem es nur eine 2 Minutenstrafe für die Gegnerinnen gab. Die Torausbeute war dann in der 1. Halbzeit etwas besser. Darüberhinaus gab es keine Verletzten 🙂

Es spielten und trafen: Sandra T., Selina, Katja (6), Sandra (2), Sarah (3), Helena (3), Martina (3), Ute (1), Katrin P., Lisa (2)


Saisonauftakt

Also zum heutigen Spiel ist zusagen, dass die neue Saison so beginnt wie die Alte endete: als totale Katastrophe..

Trotz einer sehr ansehnlichen Vorbereitung und zahlreichen Testspiele gegen unsere erste Mannschaft konnten wir in diesem Spiel unser volles Potential leider nicht abrufen. Die Laufwege, Spielzüge und das Abwehrverhalten waren in Ordnung aber die Torwürfe waren das reinste Chaos. Völlig unkonzentriert beim Abschluss gingen weit über 50% der Bälle neben das Tor, gegen den Pfosten oder genau auf den Torwart. Wären von diesen verworfenen Bällen die Hälfte drin wäre es nochmal spannend geworden aber so war es einen totale Pleite.

Hervorzuheben ist in diesem Spiel leider niemand 😃 Auch mit der Behauptung, dass die zweite Halbzeit nur besser werden könne als die Erste lag unser Linksaußen falsch. In der Anfangszeit der zweiten Halbzeit stand es nach 10min 7:1 für Wegberg. Also nur ein Tor in 10min ist schon traurig und es ist sogar möglich, dass dieses eine Tor aus einem 7m resultierte. Abschließend kann man sagen, dass der Saisonauftakt leider in die Hose ging aber wir darauf gut aufbauen können, denn der Teamgeist war über das gesamte Spiel vorhanden 💪🏼👍🏼


Spielbericht VFL Borussia gegen ASV Rurtal

Konzentriert wurde das 1. Saisonspiel gegen die Landesligaabsteiger angegangen. Trotz der unnötigen Härte der Gastgeber wurde ein schönes Kombinationsspiel aufgezogen. Durch die intensive Abwehrarbeit und schnellem Spiel nach vorne wurde frühzeitig ein Vorsprung erzielt, der durchgehend ausgebaut und aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung nie in Gefahr war.

Zu hoffen ist, dass die Verletzung ohne gegnerische Einwirkung von Pia Heinrichs nicht schwerwiegend ist.
An dieser Stelle Gute Besserung !

Torschützen:
Joana Henßen (0), Caro Reuter (2), Stephanie Schmitz (4), Bettina Lambertz (5), Annika Zimmermanns (3), Sabrina Falatik (0), Rebekka Knuden (2), Lisa Faltig (1), Pia Heinrichs (0), Sarah Ternes (5), Jenny Peters (2), Michelle Gallois (0), Ayke Kunze (0)


If today was your last day…

Von Fabian Eickels  und Lukas vor dem Esche

Wie kann man über einen Abend schreiben, der alles bot, was man sich nur wünschen kann? Am besten gelingt dies wohl, wenn man die Ergebnisse chronologisch aufbereitet. Die Mannschaft selbst hatte sich etwas ganz Besonderes für die drei scheidenden Spieler, Yves Nolte, Tobias Kremer und Fabian Eickels, ausgedacht. So versammelte sich die gesamte Mannschaft  geschlossen vor den Zuschauern und rief die Spieler nach vorne. Bernd Schaffrath, der optische Vater von Rapper Nelly, hielt eine astreine Ansprache, die uns nochmal einen gehörigen Schub für das anstehende Spiel gab. Für die Ansprache und die Geschenke bedanken sich die Voluntärinvaliden ganz herzlich bei der Mannschaft. Manch einer sprach da schon von Bruderliebe, oder Stanislav Meschkorudni?

Das Spiel war dann von Anfang an hart umkämpft. Lank wollte den fünften Tabellenplatz nicht mehr abgeben. Wir hingegen hatten, bei richtiger Konstellation der anderen Spiele, noch die Chance auf den vierten Tabellenplatz. Lank hatte mehr von der Anfangsphase und ging mit 2:4 in Führung. Aber hier zeigte sich schon ein Faktor, der im weiteren Verlauf des Spiels entscheidend werden sollte. Wir kämpften um jeden Ball, warfen uns wiederholt zu Boden und zeigten einfach einen großen Kampf. Daraus resultierte dann auch der Führungswechsel auf 6:4. Das Spiel ging in die gewünschte Richtung und wir zeigten Lank, frei nach der deutschen Poetin Bianca Heincke, „how it is“. Beim 10:7 hatte wir dann die Chance die Fronten endgültig zu klären, agierten aber zu fahrig und verloren viele unnötige Bälle. Lank schlug in Person des Timo Werner Verschnitts auf der Mitte zurück und erzielte kurz vor Schluss der ersten Hälfte das 10:10. So ging es dann auch zum Pausenbier.

Norbert Borgmann hatte zur Pause aber keine Panik, dass wir das Spiel nicht gewinnen würden. Dafür spielten einige von uns noch nicht bei 100%. Besonders Yves Nolte wollte vorne noch mehr Akzente setzen. Hinten hingegen lief vieles richtig. Wir spielten hart aber fair. Das Philipp Schaffrath die linke gegnerische Seite im Griff hatte ist schon Alltag. Dass aber auch die rechte Angriffsseite des Gegners meist in Schach gehalten werden konnte, sorgte irgendwo in diesem Reichsbürgertum für Tränen bei Xavier Naidoo. Wichtig war hier auch, dass wir, wie auch der sehr faire Gegner aus Lank, noch keine 2-Minuten-Strafe bekommen hatten. Mit dem Härtelevel lagen beide Mannschaften demnach richtig.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Yves Nolte „on fire“. Das kurzzeitig fehlende spielerische Element der Mannschaft glich er mit seinen unnachahmlichen Angriffsaktionen aus. Letztlich hielten uns seine Aktionen im Spiel und brachten uns nach einem 14:15-Rückstand wieder auf 18:17 in Front. Die folgenden Minuten gehörten dann Ben Hellmich. Der gerade erst eingewechselte Linksaußen nahm bei seinen ersten beiden Ballkontakten all seinen Mut zusammen und war maßgeblich am 4:0-Lauf zum 22:17 beteiligt. Parallel zu uns in der ersten Hälfte zeigte nun auch Lank Schwächen in der Ballverarbeitung produzierte viele leichte Ballverluste. Dies freute besonders Fabian Eickels, der drei der letzten vier Tore erzielte. Dass man dafür auch mal vorne stehen bleiben kann entschuldigt ja wohl das Alter.

Letztlich hatten wir scheinbar die besseren Kraftreserven und einen Torhüter der wie im Wahn Ball um Ball hielt. Der Sieg war zwar am Ende mit 27:19 sehr deutlich, untergräbt aber ein bisschen die Leistung Lanks, die über 45 Minuten ein Unentschieden halten konnten. Norbert Borgmann war hochzufrieden, war aber Minuten nach dem Spiel von nur einer Frage getrieben. Wie kann man sieben Tage zuvor so einen uninspirierten Müll spielen und dann schon am nächsten Samstag eine Top-Leistung abliefern? Jeder Rurtaler kennt  die Antwort auf diese Frage, denn ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss. Dass es mit diesem Hopser am Ende sogar für Platz Vier in der Tabelle reicht, ist wahrlich eine Sensation. Quasi „12 Points go to … Rurtal“. Darauf können wir mächtig stolz sein, wissen aber auch, dass die nächste Saison wieder ganz anders laufen kann.

Es gab viele Spieler, die gestern einen starken Eindruck hinterließen. Karl Tetz und Andreas Heppner fanden wieder zur alten Form. Fabian Eickels hatte sich seine beste Saisonleistung für den letzten Spieltag aufgespart. Über all diesen stand am Ende der 64%-Mann Henrik Bürger, der die Gegner zur Verzweiflung trieb. Bestes Beispiel hierfür war seine Dreifachparade in der spielentscheidenden Phase. Da verzeiht man dem Man of the Match glatt sein Mädchengeschrei in der letzten Auszeit. Andis Goldstück gebührte natürlich dem hochbejährten Yves Nolte. Einen etwas zu hochgeratenen Pass tippte er über den heranstürmenden Gegner, fing den Ball dann im Sprung und schloss sehenswert ab.

Im Zuge dessen, dass die Saison jetzt vorbei ist, bedankt sich die Mannschaft bei all denen, die unseren Erfolg in der Saison überhaupt möglich gemacht haben. Danke an die Fans, die immer ordentlich Stimmung gemacht haben. Danke auch an die Bierverkäufer und Abkassierer Dominic Farin und Tolga Karaman. Weiterhin waren Stefan Wienen und Bernd Schaffrath in ihre Tätigkeiten als Zeitnehmer immer eine große. Auch bei „Uli“ aus der Pilsstube möchten wir uns bedanken. Sie nahm uns immer auf, ob Sieg oder Niederlage. Als Letztes gebührt aber dem Trainerpaar Norbert und Birgit Borgmann der größte Respekt. Die ganze Saison über haben sie uns bei Laune gehalten und immer ein super Training auf die Beine gestellt. Und klar muss man am Ende sagen: „Ja, Nobbi, du hattest ja Recht!“ Hiermit beziehen wir uns auf sein Saisonziel (Platz 3 – 8)

Am Ende heißt es dann auch für mich als Schreiberling Abschied zu nehmen. Denn mit dem Ende der aktiven Karriere schließt sich auch das Kapitel der Berichteschreiberei. Es war immer wichtig zu wissen, dass die Mannschaft mir da blind vertraute und immer ausuferndes Feedback gab. Auch Lukas vor dem Esche und davor Joachim Bagusche waren ganz entscheidend dafür, dass wir jede Woche einen Bericht abliefern konnten. Ich hoffe, dass ihr immer viel Spaß mit meinen Berichten hattet und dass jemand diese zeitintensive Bürde im nächsten Jahr auf sich nimmt.

Wir als Mannschaft bedanken uns rechtherzlich bei dir Fabian, denn auch hier gibt es keinen 2. der solch ein Talent in gleicher Weise ausfüllen kann, wie du!


Voll auf die Fresse gekriegt!

von Fabian Eickels und Lukas vor dem Esche

Über unsere Mannschaft wurde schon viel gesprochen. Auf die Frage, was unsere Stärken seien, hört man dann oft, dass wir immer voll auf das Tempo drücken und großen Kampf an den Tag legen. Doch was passiert, wenn diese beiden Faktoren völlig wegfallen. Diesem Szenario hat sich die Galileo-Redaktion unter der Leitung von Harro Füllgrabe einmal genähert und Erschreckendes festgestellt. Es geht überhaupt gar nichts! Zuvor hatte es immer äußerst knappe Spiele gegen den Rheydter SV gegeben. Im Hinspiel hatten wir das Glück noch auf unserer Seite. Doch gestern wäre eher ein Fall für Galileo Mystery gewesen.

Wie so häufig verschliefen wir, so würde es zumindest der Kenner Ben Hellmich formulieren, den Start. 4:1 legte Rheydt vor und wirkte euphorisiert. Wer uns kennt weiß, dass dies erst mal kein Problem ist. Erst letzte Woche legten wir nach schlechtem Start los wie die Feuerwehr. Doch gestern wollte es bei keinem so richtig zünden. Es ist halt schwer ein Tor zu erzielen, wenn man immer mitten auf den Torwart wirft. Glücklicherweise erzielte Andreas Heppner seine drei Tore direkt zu Beginn, sodass wir auf 4:3 verkürzen konnten. Aber das war es dann auch schon mit unserer Gegenwehr. Ein bisschen so wie ein Drittklässler, der in der Pause getreten wurde und nun an die Tafel muss. Kein leichtes Unterfangen.

Rheydt spielte groß auf und spazierte durch unsere Abwehr wie Luft durch einen offenen Hosenschlitz. Über 10:5 zogen sie auf 13:7 davon. Die Abwehr an sich war aber gar nicht das große Problem. Vielmehr warfen wir Bälle weg wie Felix Baumgartner Frauen und luden Rheydt zu einem gemütlichen Plausch in unsere Hälfte ein. Nur wenige Spieler stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Sebastian Wienen übernahm Verantwortung du warf sich nach jedem Ball. Er war auch dafür verantwortlich dafür, dass es zur Halbzeit nur 17:10 stand.

Norbert Borgmann konnte sich trotz des Pausenbieres von diesem Tiefschlag der ersten Hälfte nur schwer erholen. „Ihr spielt scheiße! Würde ich euch sagen ‚Geht in 50 Metern links‘, würdet ihr wahrscheinlich rechts gehen. Zeigt doch endlich mal, was ihr könnt“. Doch so komatös wie wir spielten, nutzten auch diese Worte nichts mehr. Es war wie verhext.

In der zweiten Hälfte schafften wir es dann tatsächlich noch schlechter zu spielen. Exemplarisch dafür stand dann ein Angriff in der 38. Minute. Aus Angst einen Fehler zu machen passten wir uns den Ball auf zwölf Metern zu. Ergebnis war ein Wurf aus zehn Metern, den der Torwart, sein Lachen verbergend, kurzerhand fing. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel mit 26:15 für Rheydt schon längst entschieden. Am Ende ging es nur noch darum zu verhindern, dass Rheydt doppelt so viele Tore hatte wie wir. Immerhin eine Sache, die wir schafften. Die 36:20-Niederlage geht letztlich auch in der Höhe völlig in Ordnung. Da waren sich alle einig.

Der Man of the Match ist dann recht einfach zu bestimmen. Sebastian Wienen machte jetzt auch nicht unbedingt ein riesen Spiel, aber zeigte eine durchweg engagierte Leistung und war, im Gegensatz zu vielen Mannschaftskollegen, stets bereit alles zu geben. An Andis Goldstück kann sich die Redaktion aufgrund eines Kopftreffers nicht mehr erinnern. Aber glauben sie uns. Sie haben nichts verpasst.

 

Nächste Woche beschließen wir dann die diesjährige Landesligasaison. Mit Fabian Eickels und Tobias Kremer verabschieden sich nach Yves Nolte  zwei weitere Spieler vom aktiven Handballgeschehen. Weniger als eine Last-Match-Performance à la Kobe Bryant wäre dabei eine herbe Enttäuschung. Für alle Bibifans und Slimani-Follower – hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=GCJM2p9WF94&t=554s. Um 20 Uhr ist Anpfiff gegen Treudeutsch Lank. Also kommt alle rum!


Ey Karl! Läuft. Bei. Dir!

Von Fabian Eickels und Lukas vor dem Esche

Vielerorts schallte es schon aus den Dächern, dass das gestrige Spiel „total bedeutungslos“ sei und es doch „um nichts mehr“ ginge. Nicht so in der internen Mannschaftsbesprechung. Wir wollten unser Saisonziel (Platz 3 bis 8) vorzeitig erreichen und konnten dies mit einem Sieg gegen den HSV Rheydt eintüten. Die Motivation war also trotz auslaufender Saison enorm hoch. Auch personell konnten wir aus dem Vollen schöpfen. Durch sein gutes Training hatte es auch Sebastian Wienen in die Startformation gebracht. Hinten sollte Andreas Heppner, wie schon gegen St. Tönis, die Lücke schließen, die Yves Nolte durch seinen Rücktritt hinterlassen hatte.

Dass Rheydt eine Mannschaft aus Augenhöhe ist, bekamen wir von Beginn an zu spüren. Zu große Lücken boten Rheydt immer wieder die Chance durchzubrechen. Die Folge war ein 2:4, welches uns aber nicht aus der Ruhe bringen sollte. Über einen kleinen Turbosprint, den Karl Tetz gefühlt im Alleingang anzog, gingen wir mit 7:5 in Führung. Da hatte jemand wohl einen roten Pilz auf der Platte gefunden.

Sofort zog Rheydt die Notbremse und nahm das erste Time-Out. Diese Chance nutzte Norbert Borgmann und stellte unsere Abwehr um. Er hatte wohl gesehen, wie die Lücken zu stopfen waren. Und tatsächlich funktionierte seine neue Defensivtaktik sofort. Wir agierten viel aggressiver und klauten Rheydt einige Bälle. Auch Henrik Bürger war nun an seinem „Game“ angekommen. Letztlich zogen wir von 10:9 auf 15:9 davon und gingen euphorisiert in die Pause.

Das Pausenbier schmeckte demnach vorzüglich. Jedoch hob Norbert Borgmann, wie hätte es anders sein können, den mahnenden Zeigefinger. „Wenn wir eins können, dann eine hohe Führung innerhalb von fünf Minuten verspielen“. Recht hatte er, denn jeder Einzelne hätte genug Beispiele dafür anführen können. Es hieß also, dass Spiel schnell zu entscheiden und Rheydt die nächsten Minuten weit genug auf Abstand zu halten. Dass wir die geforderte Konstanz genauso umsetzten, so resümierte Norbert  Borgmann in seiner Ansprache nach dem Spiel, war die große Stärke und das entscheidende Moment an diesem Abend.

So ließen wir in der zweiten Halbzeit nicht einen Zweifel aufkommen, wer dieses Spiel gewinnen würde. Angeführt von Stanislav Meschkorudni und Karl Tetz zogen wir auf 22:14 davon und sorgten für große Zufriedenheit beim Trainer. Dieser regte sich zwar bei jedem schlecht gespielten Pass immer noch so auf, wie als hätte man ihm seinen Minitraktor geklaut. Jedoch wusste er sich auch zu verbeugen, wenn ein Risikopass doch mal den Weg zum Mitspieler fand. Wie ein Kleinkind also.

Letztendlich konnte Rheydt nicht zu ihren Stärken finden. Dass sie uns an einem guten Tag schlagen können steht außer Frage. Gestern jedoch, fuhren wir einen verdienten 31:25-Sieg ein und nutzten die Möglichkeit diesen angemessen zu begießen. Dass es dann noch mit Ben Hellmich ein Geburtstagskind gab, hob die Stimmung auf ein ganz neues Level.

Neben der zuvor genannten Konstanz war es bemerkenswert, dass viele Spieler heute eine gute Form zeigten. Auf der rechten Seite boten Philipp Schaffrath und Fabian Eickels eine überzeugende Leistung. Zudem  waren es unsere Torhüter, Henrik Bürger und auch Lukas vor dem Esche, die eine super Leistung im Tor zeigten. Außerdem zeigte Stanislav Meschkorudni großartige Teamplayerfertigkeiten. Die von ihm aufgerissenen Lücken wusste unser Man of the Match, Karl Tetz,  in großartiger Weise zu nutzen. Gerade in der ersten Hälfte schaltete unser Metal Mario einen Gang höher als alle anderen. Aus brenzligen Situationen wusste er immer einen Ausweg und war mit seinen neun Toren der Topscorer. Für das optische Highlight in Form von Andis Goldstück sorgte Stanislav Meschkorudni, der einen Abpraller noch im Sprung mit einem überraschenden Heber abschloss und die Halle zum Toben brachte.

Als Sieger ist es immer recht einfach gute Worte über den Schiedsrichter zu verlieren. Aber auch im gemeinsamen Austausch mit dem Gegner wurde deutlich, dass Günter Knippert eine astreine Leistung zeigte. Gerade wenn man bedenkt, dass er das Spiel alleine leitete, ist ihm dies umso höher anzurechnen.

Zwei Spiele gilt es für uns noch zu bestreiten. Unser Ziel sollte es sein, beide Spiele zu gewinnen, um noch auf Platz 5 oder sogar Platz 4 zu springen. Die erste Aufgabe wartet am nächsten Samstag auf uns. Hier wartet dann der Rheydter SV auf uns. Nach dem Sieg gegen St. Tönis ist Rheydt sicherlich euphorisiert und nicht zu unterschätzen. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Realschulstraße 10 in Mönchengladbach.


Kraftakt ohne Belohnung?

Von Lukas vor dem Esche

Hinspiel in St. Tönis?! – „puh… ne danke… lieber nicht dran denken“ Dies war wohl der Gedanke eines jeden, welcher gestern auf der Platte stand. Nicht nur auf Grund des Hinspiels hatten wir einiges gut zu machen, sondern auch nach der Auswärtspleite in Kempen wollten wir wohl nicht nur unserem Trainer zeigen, dass auch wir Handball spielen konnten und zurecht im Mittelfeld stehen.

Personell gab es dieses Mal keinen breiten Kader. Fabian Eickels, Yves Nolte & Ben Hellmich standen beim Spitzenspiel nicht zur Verfügung. Jedoch war dies keinerlei hinderlich für unsere Motivation. Jeder einzelne hatte richtig Lust mal ordentlich Gas zu geben. St. Tönis erwischte zwar einen besseren Start und führte mit 1:4, aber anstatt den Kopf hängen zu lassen nahmen wir den Kampf an und glichen in der 10. Minute zum 4:4 aus. Dies schockte wohl auch St. Tönis und sie zogen direkt die erste Auszeit. Norbert Borgmann war zufrieden mit unserer Einstellung, jedoch mussten wir vorne unsere Chancenverwertung besser gestalten und den Angriff weiterhin ruhig aufbauen um somit das Spiel offen zu gestalten. Gesagt getan. Wer hätte das Gedacht. Vorne angeführt von einem stark agierenden Karl Tetz, spielten wir Konzept für Konzept und waren somit weiterhin in Schlagweite. Zwar ging der Tabellenprimus weiterhin in Führung, Eine kompakte Abwehr jedoch in der Andreas Heppner und Philipp Schaffrath für die nötige Stabilität sorgten hielt St. Tönis davon ab den Vorsprung komfortabel zu gestalten. Ein 11:14 zur Halbzeit war ein fast schon gelungenes Ergebnis.

Zur Pause gab es weiter Motivation von unserem Trainer. Die Marschrichtung war auch klar. „Wenn wir vorne die Dinger machen, dann würde es mindestens unentschieden stehen“ So Norbert Borgmann. „Spielt weiterhin die Auslösehandlungen und nutzt eure Chancen und geht durch die Lücken“

Ohne eine personelle Veränderung gingen wir in den 2. Spielabschnitt. Über sichere Abschlüsse  sowohl aus dem Spiel heraus (14:16) als auch durch Andreas Heppner vom Punkt kamen wir immer auf 2 Tore heran (16:18). Doch nun drehte auch St. Tönis nochmal auf und zog mit einem 5 Tore Vorsprung nochmal auf 17:22 davon. Wer jetzt denkt, dass dies der Genickbruch war, der verschätzt sich gehörig. Nach einem kurzen Time-Out unsererseits pushten wir uns nochmal gehörig und setzten Tönis unter Druck. Stanislav Meschkorudni zeigte seine gewohnte 1 gegen 1 Stärke und auch Justus Schaffrath, welcher trotz Verletzung nur Reservist sein wollte, brachten uns wieder heran. Die letzten 5 Minuten der Partie gehörten definitiv uns und wir schmissen nochmal alles nach vorne. Nach dem 22:27 belohnten wir uns selbst mit einer 4-Tore-Folge in welcher Mike Borgmann mit der Schlusssirene den Treffer zum 26:27 erzielte.

Bitter?!…. nicht! Mit solch einem Spiel hatte nun keiner gerechnet und wir alle verließen nicht gerade traurig das Feld. Selbstverständlich hätten wir gerne einen Punkt mitgenommen, jedoch haben wir uns über 60 Minuten nie aufgegeben und haben zu jederzeit Kampf und Einsatzwille gezeigt und jedem bewiesen wieso wir dort stehen wo wir stehen!

Bei der Wahl zum Man of the Match konnte die Redaktion nur einen Gewinner ermitteln. Das gesamte Team! Konzentration und Kampfgeist haben immer gestimmt und somit das ganze Spiel geprägt. Mit dieser Erfahrung belohnten wir uns zurecht! In der Kategorie Andi’s Goldstück gab es eine ansehnliche Szene: Eine schön herausgespielte Chance von Tönis machte Henrik Bürger mit einer Parade zunichte. Der Ball flog nach außen zu Karl Tetz welcher sich direkt umdrehte und den Ball vom Kreis über das gesamte Spielfeld und über den Torwart hinweg ins Tor warf. Ein klasse Treffer, welcher die Halle zum Beben brachte!

Nächste Woche ist erstmal Eier-Suchen angesagt. Die Feiertage kommen dem ein oder anderen vielleicht sogar entgegen, sodass man danach mit voller Kraft in die letzten 3 Spiele gehen kann. Das erste ist am 29.04.2017 in der heimischen Callstraße zur gewohnten Zeit um 20 Uhr gegen de HSV Rheydt. Wir freuen uns wieder auf zahlreiche Unterstützung.


Leckomio

Von Fabian Eickels und Lukas vor dem Esche

Es gäbe wahrscheinlich viele Umschreibungen, Metaphern, Allegorien und Vergleiche, die man auf das gestrige Spiel gegen den Tabellenzehnten aus Kempen anwenden könnte. Letztendlich fehlt dafür aber die Motivation. Deswegen halten wir es ganz simpel und sprechen einfach von einer Katastrophe. So beschrieb es auch Norbert Borgmann nach dem Spiel. Er konnte es einfach nicht fassen, dass man sich von so einem Gegner so abkochen lassen konnte. Aber alles auf Anfang.

Personell waren wir gut besetzt, mussten nur in er Defensive Yves Nolte ersetzten. Im Spiel nach vorne waren wir gut aufgestellt und zeigten uns vor dem Spiel durchaus selbstbewusst. Dies sollte sich aber relativ schnell erledigen, erwischten wir einen unglaublich schlechten Start. Kempen nutzte unsere Lücken und wir produzierten haarsträubende Pass- und Fangfehler. Ein ernüchterndes 7:2 war die Folge. Doch nichts, was Norbert Borgmann versuchte, trug auch nur irgendwie Früchte. Beim 11:5 zog er die Notbremse und nahm früh das erste Time-Out. Menschen mit einer ausgeprägten Phonophobie wussten gleich, dass sie dem Trainer da auf Abstand gehen mussten. Man könnte auch von einem gepflegten Einlauf sprechen, der uns da präsentiert wurde. Zwar änderte das nicht viel an unserem Spielerischen, jedoch zeigten wir endlich mal Kampf und konnten streckenweise auf drei Tore herankommen (15:12). Stanislav Meschkorudni ging in dieser Phase voran und versuchte den Schaden in Grenzen zu halten.  Zur Halbzeit lagen wir dann mit 18:14 hinten. Nach letzter Woche kein Grund zur Panik.

Und vielleicht war das genau das Problem. Zwar gab Norbert Borgmann natürlich die richtigen Maßgaben vor und stellte uns auf einen großen Kampf ein. Leider kam das wohl bei vielen nicht richtig an. Vielmehr herrschte die Meinung: „Das schaffen wir schon noch. Gegen Straelen hat das ja auch noch gereicht und da lagen wir mit Fünf zurück.“ Wir verließen uns also irgendwie auf den gewohnten Lauf der Dinge. Dieser Hochmut sollte uns dann zum Verhängnis werden.

Die zweite Halbzeit war dann ein Spiegel der ersten. Insgesamt zeigten wir auch hier auf der einen Seite wieder fünf gute Minuten. Auf der anderen Seite zeigten wir aber auch wieder 25 Minuten, die es nicht einmal in den Director’s Cut von Rocky V geschafft hätten. Vielmehr gibt es dazu nicht zu sagen. Dass wir an einem guten Tag die bessere Mannschaft sind und Kempen schlagen müssen, war allen klar, dass uns Kempen aber so sehr aus der eigenen Halle fegt, war ein Armutszeugnis für einen gebrauchten Samstag. Demnach lohnt es auch nicht, nach besonders schönen Toren oder nach dem besten Spieler zu suchen. Beides konnte man einfach nicht finden. So ging das Spiel am Ende völlig zu Recht mit 31:23 an Kempen.

Ärgerlich war dies besonders für die mitgereisten Zuschauer. So ließ eine hier nicht näher genannte Spielerfrau ihrem Frust freien Lauf: „Brauchen wir nicht drüber reden. Hat sich nicht gelohnt mitzufahren!“ Die gesamte Mannschaft entschuldigt sich bei den mitgereisten Zuschauern und übernimmt für diese die Kosten des nächsten Heimbesuchs, inklusive eines Freigetränks und einer Packung Prinzen-Rolle.

Völlig zu Recht wird die nächste Trainingswoche eine unangenehme. Hier heißt es, dem Trainer zu zeigen, dass wir in den letzten Spielen noch einmal alles geben wollen. Am nächsten Samstag, 08.04.2017, um 20 Uhr ist dann der Tabellenprimus aus Tönis zu Gast. Hier haben wir aus dem Hinspiel noch einiges gut zu machen. Trotz des schlechten Spiels in Kempen, hoffen wir weiter auf die Unterstützung unserer treuen Fans.


Sowas denkt sich doch keiner aus

Von Fabian Eickels und Lukas vor dem Esche

Ganz in der Tradition von Charakteren wie Dr. Jekyll und Mr. Hide, Two-Face aus dem DC-Universum oder dem Phantom aus „Phantom der Oper“, zeigten wir im gestrigen Landesligaknaller zwei Gesichter. Nach dem desaströsen Hinspiel hatten wir viel wieder gut zu machen. Auch stand die Verteidigung des vierten Tabellenplatzes auf der Tagesordnung. Personell mussten wir nur auf Justus Schaffrath verzichten. Dieser hatte wohl nach letzter Woche zu wenig Likes bekommen und konnte seine Verletzung so nicht rechtzeitig auskurieren.

Leider konnte Straelen in der Anfangsphase an das Hinspiel anknüpfen und nahm uns quasi auseinander. Mit 1:5 waren die Weichen auf eine Niederlage gestellt. Erst jetzt wachten wir auf und schlossen schöne Kombinationen erfolgreich ab. Mit 5:6 waren wir nun endlich im Spiel. Wären die vielen individuellen Fehler nicht gewesen, wäre das Spiel in der Folge auch knapp geblieben. Jedoch reihte sich Fehler an Fehler und Straelen zog auf 7:12 weg. Auf der Bank sprach man schon von einem komischen Spiel. Es fehlte etwas die Körpersprache und Fehler des Gegners wurden durch überhastetes Spiel nicht genutzt. So war es klar, dass Straelen mit 13:18 in die Pause ging.

Beim Pausenbier herrschte dennoch Aufbruchsstimmung. Denn wir waren keineswegs viel schlechter als der Gegner. Vielmehr konnte der Grund für den Rückstand auf drei simple Ursachen heruntergebrochen werden. Zum einen hatten nahmen die Fangfehler ein nicht mehr zu akzeptierendes Maß an. Zudem stand die offensive Abwehr extrem wackelig und gewährte dem Gegner viel Raum. Am Ende waren dann unsere Torhüter die Dummen. Freie Bälle ließen ihnen oft wenige Chancen zu Paraden. Doch Norbert Borgmann war trotzdem optimistisch. Denn erstens sind fünf Tore nicht viel und außerdem  waren wir ganz alleine Schuld am Rückstand. Letztlich schwörte er uns noch einmal auf die zweite Halbzeit ein. Hier sollten wir unsere große Stärke, den Kampf, noch einmal ausspielen. Außerdem stellte er die Abwehr um und sorgte so für den nötigen Kniff im Spiel.

Oft sind Veränderungen im Spiel schwer zu erklären. Wie kommt es, dass eine Mannschaft einen Katastrophenhandball spielt und auf einmal ein völlig anderes Gesicht zeigt. Bei unserer Mannschaft ist die Einstellung wohl ein entscheidender Faktor. Nach dem Dämpfer (13:19) zu Beginn legten wir einen Lauf hin, der Straelen keinen Platz mehr zur Entfaltung ließ. Über sichere Abschlüsse bei den Siebenmetern, warf uns Andreas Heppner zum umjubelten 21:21.

Und auch Henrik Bürger im Tor, der in der ersten Halbzeit noch einem süßen Glumanda glich, entwickelte sich im Spielverlauf zu einem furchteinflößenden Glurak und hielt Ball um Ball. Doch auch Straelen gab das Spiel noch nicht verloren. Für kurze Zeit hatten sie wieder die Oberhand im Spiel und gingen kurz vor Schluss mit 22:24 in Führung.  In den letzten drei Minuten zeigten wir dann die wahrscheinlich beste Defensivleistung in der Saison und hielten Straelen weit vom Tor weg. Vorne konnten wir durch klasse Einzelleistungen von Yves Nolte und Stanislav Meschkorudni zu Toren kommen und glichen das Spiel 90 Sekunden vor Schluss aus.

 

Der folgende Angriff war für einen Spieler dann ein ganz besonderer. Sebastian Wienen, im Verlauf der Saison nicht mit viel Spielzeit gesegnet, bekam in der Schlussphase das Vertrauen des Trainers. Einen gefährlich gespielten Pass bekam er unter höchstem Druck zu fassen und schloss sicher ab. Somit sicherte er zumindest mal das Unentschieden und sollte am Ende einer der umjubelten Helden sein. Straelen konnte den nächsten Angriff nicht erfolgreich abschließen und so bot sich die Chance den Sack zuzumachen. 26 Sekunden vor Schluss nahm Norbert Borgmann die so wichtige und im Endeffekt urkomische Auszeit. Nachdem alle durcheinander sprachen, sorgte Yves Nolte für Ruhe und sprach seine, in die Annalen des ASVs eingehenden, Worte: „Wir machen das ganz einfach. Ihr gebt mir den Ball, ich geh in die Abwehr, die packen mich nicht an, ich mach das Ding rein und bin der Held. Ende!“ Klar, dass die Mannschaft dem Oldtimer glaubte. Der Ball ging zu ihm, er ging in die Abwehr und produzierte prompt ein Stürmerfoul. Was für 1 Hochstapler, vong sein Aussage her!

Henrik Bürger hielt dann zum Glück den letzten Ball und wir konnten mit der Schlusssirene das 26:24 erzielen. Henrik Bürger war es auch, der das Spiel im Laufe der zweiten Halbzeit für uns entschied. Mit einer Quote jenseits der 50% war er der einzige, der Man of the Match werden konnte. Bei der Wahl zu Andis Goldstück muss sich die Redaktion ausnahmsweise selbst mal erwähnen. Fabian Eickels sprang von Rechtsaußen in den Kreis, wurde am Arm gezogen und drehte sich vom Tor weg. Mit einem Rückhandwurf traf er im Fallen. „Und das in [seinem] Alter“ (Dominic Farin). Einen super Eindruck hinterließen auch Andreas Heppner mit seinen Siebenmetern und Philipp Schaffrath, der gerade im Umschaltspiel für Furore sorgte. Am Ende steht ein Sieg gegen einen starken Gegner. Dass das Spiel auch ganz anders hätte ausgehen können, war nach dem Halbzeitergebnis sowieso klar.

Nächste Woche geht es dann zum VT Kempen. Hier heißt es, den nächsten Sieg einzufahren. Anpfiff ist am 01.04.2017 um 17:15 Uhr. Wir freuen uns wie immer über jegliche Unterstützung. Beten ist auch erlaubt. Besser wäre es jedoch, einfach mitzufahren.


Siegesserie verbieselt

Von Fabian Eickels und Lukas vor dem Esche

Yves Nolte hatte, trotz des abgesagten Spiels letzte Woche, zumindest seine Auswärtsschuhe an den Nagel gehängt. Nur noch im nächsten Spiel wird er noch einmal mit von der Partie sein. Insofern mussten wir an zentralen Stellen im Angriff und in der Abwehr Umbaumaßnahmen einleiten. Ansonsten war der Kader gut gefüllt und auch Mike Borgmann war nach Verletzungspause wieder mit von der Partie. Biesel hatte, das Spiel gegen den Tabellenprimus St. Tönis mal ausgenommen, eine beeindruckende Siegesserie hinter sich und hatte sich bis auf Platz Drei vorgearbeitet.

Insofern war Biesel auf dem Papier der Favorit auf den Sieg, unabhängig davon, dass wir sie im Hinspiel in die Schranken weisen konnten. Wir kamen durchaus solide ins Spiel und konnten die Anfangsphase noch ausgeglichen gestalten (3:3). Jedoch sah man auch hier schon, dass wir durch die Umstellungen verunsichert waren. Während Biesel spielerisch zu Toren kann, erzielten wir unsere Tore aus Zufallskombinationen oder Strafwürfen. Diese spielerische Überlegenheit nutzte Biesel aus und zog auf 6:3 davon. In der Folge kamen wir dann besser ins Spiel und konnten das Spiel beim 7:7 wieder ausgleichen.

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir zeitweise sogar die Überhand hatten. Beim Stand von 10:11 verballerten wir leider Chance um Chance und konnten uns kein Polster erarbeiten. Biesel, hingegen, nutzte unsere Fehler in der Defensive konsequent aus und legte zur Pause ein für sie beruhigendes 16:13 vor. Aus unserer Sicht hätte das nicht sein müssen, denn unterlegen waren wir nicht unbedingt.

Auch Norbert Borgmann stieß in die gleiche Kerbe. Wenn wir unsere Chancen konsequenter nutzen würden, ginge hier noch etwas. Viel zu oft verließen wir uns auf unseren Spielmacher Stanislav Meschkorudni. Zwar spielte er eine richtig gute Partie in der ersten Halbzeit, jedoch war er oft alleine auf weiter Flur. Da muss von seinen Mitstreitern mehr kommen. Doch auch die Defensive ließ noch Raum für Verbesserungen. Oft agierten wir zu passiv. Exemplarisch dafür stehen einige Szenen, in denen wir die Chance hatten, den Ball abzufangen. Doch wie so oft kamen wir einen Schritt zu spät und Biesel nutzte die entstandenen Lücken.

Bevor sich bei uns so etwas wie Hoffnung breit machen konnte, machte Biesel ganz früh in der zweiten Halbzeit den Deckel auf das Spiel. 22:15 hieß das Zwischenergebnis nach 40 Minuten und stellte uns vor eine schier unlösbare Aufgabe. Wer jetzt denkt, dass die Luft aus dem Spiel schon raus war, der hat nur rudimentäre physikalische Kenntnisse. Denn auch wir verbesserten unser Spiel und wirkten nun zielstrebiger. So kam noch einmal Spannung auf als wir von 29:22 auf 29:25 verkürzten. Diese Serie schien Biesel zu beeindrucken und ihr Offensivbollwerk bröckelte. Aber um das Spiel noch einmal auszugleichen fehlte uns gestern einfach die Konstanz.

Biesel fand genau rechtzeitig das Gaspedal und erzielte einfache Tore. Letztlich hatten wir nach der zweiten Halbzeit gestern nicht viel zu melden. Biesel war durch ihre letzten Spiele einfach viel gefestigter und ließ sich nicht aus der Fassung bringen. So ging das Spiel verdient mit 33:27 an Biesel. Für uns ist die Niederlage zwar ärgerlich aber noch längst kein Beinbruch, da wir mit 20 Punkten gut dastehen.

Es gab also viel Schatten, jedoch auch einige Lichtblicke. So zeigte sich Langarmträger Justus Schaffrath wieder mal in alter Form und wirbelte vorne in seiner Einsatzzeit. Höhepunkt war sein zweiter Treffer, bei dem er allen physikalischen Gesetzen trotzte und förmlich um seinen Gegner herumwirbelte und sehenswert abschloss. Klar, dass dieser Treffer Andreas Heppner begeisterte und er es im Reflexionsgespräch zu Andis Goldstück machte. Leider verletzte er sich bei eben dieser Aktion. Ein „Like“ bei Facebook steht für ein „Gute Besserung“. Wer den Beitrag dann noch teilt, nimmt aktiv am Heilungsprozess teil. Hierfür muss der Beitrag aber 20-mal geteilt werden. Die Redaktion drückt die Daumen. Großer Ankerpunkt war natürlich auch Stanislav Meschkorudni, der uns in der ersten Hälfte fast alleine im Spiel hielt. Wieder einmal verkörperte er die geballte Spielfreude. Für Norbert Borgmann war er damit selbstverständlich der Man of the Match.

In der nächsten Woche kommt es zu einem ganz besonderen Schmankerl. Gegen Straelen gerieten wir in der Hinrunde gehörig unter die Räder. Mal sehen, ob wir den Spieß dieses Mal umdrehen können. An dieser Stelle erfolgt wieder einmal der Hinweis auf das letzte Spiel des Helden unserer Kindheit Yves Nolte. Jetzt soll es aber wirklich das letzte Spiel sein. Wer es glaubt!