Am Sonntagnachmittag fuhren wir zum Auswärtsspiel nach Erkelenz. Zwar war es ein Nachmittagsspiel, aber trotzdem hieß die Devise schnell spielen, Tore machen und einen Sieg nach Hause holen.

 

Die ersten Minuten verliefen jedoch nicht so, wie wir es uns gewünscht haben. Wir erspielten uns gute Chancen, die jedoch nicht genutzt worden sind. Daher dauerte es fast 5 Minuten bis dann das erste Tor fiel. Danach lief es besser und wir konzentrierten uns auf unser Spiel. Dadurch gelang uns eine 0:4 Führung. Die Deckung stand sehr gut. Die Erkelenzer Kreisläuferin wurde durch ein sehr gutes Stellungsspiel unsererseits aus dem Spiel genommen und konnte durch die Aufbauspieler (die sie immer wieder suchten) nicht angespielt werden, so dass es zu technischen Fehlern kam. Auch wenn wir im Angriff zügiger spielten, war doch zumeist zu wenig Bewegung, dass keine eindeutige Lücke erarbeitet werden konnte. Da sich aber unsere Torausbeute verbesserte, waren wir bis 8 Minuten vor Ende der 1. Halbzeit mit 1:7 in Führung. Durch ein 7-Meter Tor der Erkelenzerinnen und ein Tor von der Außenposition kamen sie noch bis zum Abpfiff auf ein 3:7 heran.

Die zweite Halbzeit sollte so starten, wie die erste aufgehört hat. Jedoch ging dies absolut schief.

Wir machten zwar nach 30 Sekunden das 3:8, aber danach lief nichts mehr. Sehr viele technische Fehler, Bälle kamen nicht mehr platziert auf das Tor. Ganz klare Chancen wurden nicht genutzt. Die Deckung war lückenhaft – irgendwie scheinen alle Spieler neben sich gestanden zu haben. Die Erkelenzerinnen nutzten gnadenlos unsere Unkonzentriertheit aus und verwandelten fast jeden Wurf in ein Tor. So hieß es in der 40. Minute 8:8. Damit war der herausgespielte Torvorsprung dahin.

Jetzt versuchten wir uns nochmal am Riemen zu reißen und schafften zumindest bis zur 56. Minute ein 2-Tore-Vorsprung 12:14 wieder zu erarbeiten. Aus unerklärlichen Dingen wurde es wieder hektisch in unserem Angriff. Wir schlossen viel zu schnell unsere Angriffe ab und es konnte dadurch keine gute Torchance erspielt werden. Wiedermal nutzten die Erkelenzerinnen diese Gelegenheit und erzielten in der 58. Minute das  Endergebnis 14:14.

 

Danke an die Betreuer Nadine Gygax und Helena Merkel.

 

Es spielten und trafen:

Sandra Tanz, Selina Zubiks, Katja Buttler (2), Susanne Maier, Katrin Gers, Katrin Pellemeier (1), Christina Kress, Bianca Reinhold (1), Sandra Lipp (2), Vera van Ool (7), Sabrina Falatik (1)